Gertrud von Reinstein, die Witwe des Heinrich Hake, beurkundet: Sie hat mit Zustimmung ihrer Erben an Konrad von Höchheim (Hochheim) und Konrad Zu Herrn Kraft dem Schmied ihren Hof und den Halbteil von Gütern in Waigolshausen (Wittolshusen) verkauft. Die andere Hälfte dieser Güter hat ihr Sohn Volker in Besitz. Da der Hof und der Halbteil der Güter vom Bischof von Würzburg zu Lehen rühren, hat dieser ebenfalls seine Zustimmung zu dem Verkauf gegeben. Die Verkäuferin hat dafür von den Käufern 42 Pfund Heller erhalten. Sie übernimmt daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellt den Käufern dafür den Ritter Konrad Schweigerer und die Gebrüder Heinrich und Wolfold von Waigolshausen als Bürgen. Der Würzburger Bischof Manegold [von Neuenburg] erklärt, dass Gertrud von Reinstein die verkauften Güter ihm als Lehenherr aufgelassen hat. Auf ihre Bitte hin hat er nun die Käufer damit belehnt. Zeugen: Der bischöfliche Truchsess Eckehard und die Ritter Gottfried Bettelmann und Konrad Schweigerer. Datum 1293 in die beati Viti. Aussteller: Gertrud von Reinstein. Empfänger: Konrad von Höchheim und Konrad Zu Herrn Kraft dem Schmied

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Staatsarchiv Würzburg
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