Unvollendete Centfälle aus den Centamtsbezirken Gnötzheim und Bullenheim
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Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv 164/3
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv (Rep. 321.5) >> VIII.c. Centfälle in der Herrschaft Hohenlandsberg, Gnötzheim und Michelbach >> 8.171. Centfälle in Bullenheim
1711, 1713, 1715, 1723
Enthält: Schriftwechsel zwischen dem Rat und Oberamtmann Johann Heinrich von Anethan und dem Amtsvogt zu Gnötzheim wegen eines entflohenen Diebes 1711; Bericht des Forstmeisters Peter Paul Wolfgang Schumm 1713; Klage des Juden Löw aus Bullenheim wegen eines Angriffs durch zwei ansbachische Dragoner zwischen Langenfeld und Ullstadt 1715; Bericht über die verlassene Frau des Dragoners Leonhard Schmidt aus Bullenheim 1723
Schwarzenberger Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. VIII.171
Anethan, Johann Heinrich (von)
Schumm, Peter Paul Wolfgang
Löw (Jude)
Schmidt, Leonhard
Gnötzheim (Gde. Martinsheim, Lkr. Kitzingen)
Bullenheim (Gde. Ippesheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Langenfeld (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Ullstadt (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Brandenburg-Ansbach, Markgraftum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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