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Hermann (II.) Riettesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen, leiht den bescheidenen Henkel (Heingkeln) Henne und Pepel Mertze zu Crainfeld (Kreienffel...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1447 Oktober 13
Ausfertigung, Pergament (21,0 x 23,5 cm) mit ursprünglich anhängendem Siegel (verloren)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ame ffrietage nehste noch Sant Dionisius tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann (II.) Riettesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen, leiht den bescheidenen Henkel (Heingkeln) Henne und Pepel Mertze zu Crainfeld (Kreienffelt) und allen ihren Erben 8 Morgen Landes in der Lanzenhain (Lantzenhain), 2 Morgen vor der Steinbach (Steynbach) jenseits des Schlags und 6 Morgen auf der Tauschbach (Tuschbach). Gülte auf Michaelis 16 Mesten Hafer. Wenn sie in den genannten Feldern verwachsene Äcker roden und aufräumen, sollen sie nach Verhältnis mehr Gülte entrichten. Der Weg von Crainfeld nach Niedermoos (Nyddern Mose), den sie aufgeräumt haben, soll so bleiben und durch ihre Güter kein anderer Weg oder Straße angelegt werden.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Herrmann Riedesel Lehnbrief über 8 Morgen Landes in der Lanzenhayn 2 Morgen vor der Steinbach u(nd) 6 auf der Tuschbach an Henkel Henne u(nd) Peppel Merz zu Crainfeld gelieh(en) de 1447"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "hann ich myn Inges(igel) an diesen briff thun hengken vestiglich darmitde versigelt"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 710
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.