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Bestallungen des Dr. Eberhard Graffe (Grave) und des Johann
Besser zu Landrichtern und Oberdeichinspektoren im Flecken Lehe und
Land Wursten, deren Funktionen sowie Streitigkeiten mit dem
Gerichtsverwalter Albert Delwater in Lehe
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Bestallungen des Dr. Eberhard Graffe (Grave) und des Johann
Besser zu Landrichtern und Oberdeichinspektoren im Flecken Lehe und
Land Wursten, deren Funktionen sowie Streitigkeiten mit dem
Gerichtsverwalter Albert Delwater in Lehe
Enthält: - Gesuch des Eberhard Graffe an den Kanzler Daniel Nicolai vom 14. Mai 1662 um Introduktion in das Justizkollegium; Bedenken Graffes zu seiner Funktion, mit Resolutionen der Regierung darauf vom 23. Juni 1662 - Gesuch des Gerichtsverwalters Albert Delwater zu Lehe vom 3. Juni 1662 um Bezahlung der bei Installierung des Landrichters Graffe in Lehe angefallenen Zehrungskosten (mit Anlage: Verfügung des Oberkämmeres Amund Rosenacker vom 27. April 1662); Gesuch der Einwohner des Fleckens Lehe vom 16. Juni 1662 um anteilige Bezahlung der Kosten durch das Land Wursten - Gesuch Delwaters an die Regierung vom 7. Juni 1664 um Wiedereinräumung des Gerichtshauses in Lehe, auch Schreiben Delwaters in dieser Sache (u.a.) an den Regierungsrat Jürgen Marschalck vom selben Tag; Verfügung der Regierung an Graffe vom 25. Juni 1664 wegen Überlassung des Gerichtshauses an Delwater; Antwortschreiben Graffes vom 2. Juli 1664 wegen königlicher Konfirmation als Landrichter und Beibehaltung des Leher Wohnhauses; Gesuch Graffes vom 20. September 1664 um Verbotserteilung an Delwater wegen weiterer Gerichtsausübung, mit entsprechendem Mandat der Regierung an Delwater vom 23. September 1664; Bericht und Gesuch Delwaters an die Regierung vom 1. Oktober 1664 um Schutz bei seiner Bestallung (mit Anlagen: Bestallungen von 1653 und 1656); Verhandlungsprotokoll und Vergleich zwischen den Parteien vom 21. Oktober 1664, mit Regierungsbescheid vom selben Tag - Gesuch der Einwohner des Fleckens Lehe vom 27. September 1665 um Abschaffung der Stelle des Landrichters und Oberdeichinspektors; Gesuche des Amtsnachfolgers Johann Besser an den Kanzler vom 29. Januar und 20. März 1666 um Introduktion; Notifikationsschreiben der Regierung an die Einwohner zu Lehe vom selben Tag wegen Weggangs Graffes und Bestallung Bessers; Kommissionserteilung der Regierung an den Regierungsrat Sven Strausberg vom 19. April 1666 zur Introduktion Bessers; Memoriale Bessers an die Regierung vom 31. Dezember 1666 und 15. Januar 1667 zu seiner Funktion als Landrichter, mit nachfolgenden Resolutionen der Regierung vom 5. Januar und 25. Februar 1667, auch Regierungsprotokoll vom 5. Januar 1667 mit Auszug aus der königlichen Resolution für das Land Wursten vom 20. Mai 1663
Enthält: - Beschwerde Bessers gegen Delwater vom 27. April 1667 wegen Beeinträchtigung seiner Funktion; Beschwerde Delwaters gegen Besser vom 24. Juni 1667 wegen Wegnahme eines Graskamps, mit Gegenbericht Bessers vom 5. Juli 1667 - Gesuch Bessers an die Regierung vom 17. November 1668 um Rekommendation und Bewilligung einer Reise nach Schweden wegen seiner Beförderung; Empfehlungsschreiben der Regierung an den König für Besser vom 12. Januar 1669
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1653
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1656
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Graffe (Grave), Eberhard, Dr., Landrichter u. Oberdeichinspektor, Lehe u. Wursten Besser, Johann, Landrichter u. Oberdeichinspektor, Lehe u. Wursten Delwater, Albert, Gerichtsverwalter, Lehe Nicolai, Daniel, Kanzler Rosenacker, Amund, Oberkämmerer Marschalck, Jürgen, Regierungsrat Strausberg, Sven, Regierungsrat
Lehe, Landrichter u. Oberdeichinspektor Wursten, Landrichter u. Oberdeichinspektor Lehe, Gerichtsverwalter Lehe, Flecken, Einwohner Lehe, Gerichtshaus
Landrichter, Lehe u. Wursten Oberdeichinspektoren, Lehe u. Wursten Gerichtsverwalter, Lehe Gerichtshaus, Lehe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.