F 18 - Evangelisches Dekanatamt Gaildorf (Bestand)
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F 18
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> F - Dekanatsarchive
1611-1962
Einleitung: ===== Hinweis =====
Diese Datenbank ist eine Retrokonversion des Archivinventars 1958. Es wurde 2024 retrokonvertiert.
===== Vorwort des Archivinventars 1958 =====
In der Zeit vom 20. Oktober bis 11. November 1958 wurden sämtliche Archive des Kirchenbezirks Gaildorf, das Dekanatsarchiv Gaildorf und die Archive der Pfarreien, unter der Leitung des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Bei den Inventarisierungsarbeiten waren die Studenten Herr Braasch, Wurmlingen Kr. Tübingen, und Herr Nuber, Nürtingen beteiligt. Die Verzeichnung geschah in der Weise, dass Herr Nuber in der Hauptsache im Dekanatsarchiv Gaildorf arbeitete, Herr Braasch in den Archiven der einzelnen Pfarreien. Gleichzeitig nahm der Leiter des Landeskirchlichen Archivs neben der Aufsicht über die übrige Inventarisation ebenfalls Pfarrarchive auf.
Das Grenzjahr für die Ausscheidung der Akten ins Archiv ist nicht bei allen Pfarrarchiven gleich; es war zu berücksichtigen, wieviel Raum in den Registraturen für die zu erwartenden Zugänge freizumachen war. Das Grenzjahr ist für jedes Archiv im Inventar angegeben. Gebundene Akten wurden auch über das sonst gültige Grenzjahr hinaus aufgenommen. Bei alten Bänden, die Tauf-, Ehe- und Totenregister in sich vereinigen, wurde die neutrale Bezeichnung "Kirchenbuch" gewählt. Soweit die Akten nach dem Registraturplan von 1932 (Dekanatamt) und von 1901 (Pfarrämter) erwachsen waren, ist dieses Schema bei der Ordnung festgehalten. Die Ziffern des Registraturplans sind hinter den Betreffen angegeben, die Betreffe selbst wurden nach Möglichkeit normalisiert. Bei den älteren Akten war nur selten ein früheres Ordnungsschema zu erkennen; soweit sie nicht nach einem der genannten Registraturpläne erwachsen sind, wurden sie nach einem abstrakten Schema aneinander gereiht.
Immerhin konnten in den Pfarreien Frickenhofen, Mittelfischach, Münster und Oberfischach wertvolle alte Bestände ermittelt werden.
Das Dekanatsarchiv in Gaildorf wurde vom 20. Oktober bis zum 30. Oktober 1958 eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Das Pfarrarchiv in Gaildorf wurde am 5. November und am 11. November 1958 eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Dr. Schäfer, Archivrat
Diese Datenbank ist eine Retrokonversion des Archivinventars 1958. Es wurde 2024 retrokonvertiert.
===== Vorwort des Archivinventars 1958 =====
In der Zeit vom 20. Oktober bis 11. November 1958 wurden sämtliche Archive des Kirchenbezirks Gaildorf, das Dekanatsarchiv Gaildorf und die Archive der Pfarreien, unter der Leitung des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Bei den Inventarisierungsarbeiten waren die Studenten Herr Braasch, Wurmlingen Kr. Tübingen, und Herr Nuber, Nürtingen beteiligt. Die Verzeichnung geschah in der Weise, dass Herr Nuber in der Hauptsache im Dekanatsarchiv Gaildorf arbeitete, Herr Braasch in den Archiven der einzelnen Pfarreien. Gleichzeitig nahm der Leiter des Landeskirchlichen Archivs neben der Aufsicht über die übrige Inventarisation ebenfalls Pfarrarchive auf.
Das Grenzjahr für die Ausscheidung der Akten ins Archiv ist nicht bei allen Pfarrarchiven gleich; es war zu berücksichtigen, wieviel Raum in den Registraturen für die zu erwartenden Zugänge freizumachen war. Das Grenzjahr ist für jedes Archiv im Inventar angegeben. Gebundene Akten wurden auch über das sonst gültige Grenzjahr hinaus aufgenommen. Bei alten Bänden, die Tauf-, Ehe- und Totenregister in sich vereinigen, wurde die neutrale Bezeichnung "Kirchenbuch" gewählt. Soweit die Akten nach dem Registraturplan von 1932 (Dekanatamt) und von 1901 (Pfarrämter) erwachsen waren, ist dieses Schema bei der Ordnung festgehalten. Die Ziffern des Registraturplans sind hinter den Betreffen angegeben, die Betreffe selbst wurden nach Möglichkeit normalisiert. Bei den älteren Akten war nur selten ein früheres Ordnungsschema zu erkennen; soweit sie nicht nach einem der genannten Registraturpläne erwachsen sind, wurden sie nach einem abstrakten Schema aneinander gereiht.
Immerhin konnten in den Pfarreien Frickenhofen, Mittelfischach, Münster und Oberfischach wertvolle alte Bestände ermittelt werden.
Das Dekanatsarchiv in Gaildorf wurde vom 20. Oktober bis zum 30. Oktober 1958 eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Das Pfarrarchiv in Gaildorf wurde am 5. November und am 11. November 1958 eingerichtet, geordnet und verzeichnet.
Dr. Schäfer, Archivrat
16 lfd. m
Bestand
Gaildorf, Landkreis Schwäbisch Hall
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ