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Verzeichnis einer Sammlung antiker Steininschriften und -skulpturen
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Verzeichnis von 31 arabisch nummerierten Steininschriften und -skulpturen, jeweils mit Transkription und Angabe des Fundorts (soweit bekannt), darunter:
- ein Altarstein, der 1583 in "Binnigheim ohnweit Marpach, auf der westlichen Seite des Neccars" in der Nähe einer 1598 ausgegrabenen römischen Festung gefunden wurde (d.h. wohl Benningen, Lkr. Ludwigsburg, nicht Bönnigheim);
- ein fragmentierter Gedenkstein, der in einer Weinbergsmauer bei Fellbach am Weg in Richtung Esslingen verbaut gewesen war;
- weitere antike Epitaphien oder Skulpturen mit Fundort in oder bei Weiler (heute Ortsteil von Keltern, Enzkreis), Cannstatt, Beihingen (heute Ortsteil von Freiberg am Neckar), Neuenstadt am Kocher, Marbach, Benningen am Neckar, Steinheim an der Murr, Maulbronn, Wildberg, Schorndorf und Leonberg.
NB: Das Verzeichnis stammt aus der Hand des Kunstkammerverwalters und Antiquars Professor Johann Friedrich Vischer (vgl. dessen gekennzeichnetes Autograph in A 20 a Bü 88 Nr. 1).
Vgl. a. die Folgeverzeichnisse ab 1776 in A 20 a Bü 98, Bü 130 sowie die Anweisung des Oberhofmarschallamts an Antiquar Vischer zur Aufnahme des bei Schorndorf gefundenen Steins Nr. 29 vom 19. März 1770 in A 20 a Bü 161 Nr. 1 a).
Bad Cannstatt : Stuttgart S
Benningen am Neckar LB
Benningen am Neckar LB; Römerkastell
Freiberg am Neckar LB
Leonberg BB
Marbach am Neckar LB
Maulbronn PF
Neuenstadt am Kocher HN
Schorndorf WN
Steinheim an der Murr LB
Weiler : Keltern PF
Wildberg CW
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.