Grundakten über den Erwerb von Grundstücken seitens des Kolons Muuß (Mues) in Buchholz
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D 605, 908
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 9. Justiz >> 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen
(1660) 1755 - 1814
Enthaeltvermerke: Enthält: Verkauf eines Ackers beim Gresebiller Wege durch Arend Büsching zu Großen Heerse auf der Brandings-Stätte an Heinrich Schrimpen zu Buchholz (Pergamenturkunde), 1660 Zustimmung des Abts zu Loccum zum Verkauf eines Morgens durch Johann Plage in Ilvese an den Küster Johann Arnd Bocker, Neubauer zu Buchholz, 1755 Weiterverkauf des Landes durch Christian Schrimp, 1782 Verkauf von zwei Morgen auf dem Ilveser Stein- und Kohlenbrinke durch Heinrich Thormeier zu Ilvese an Borchert Muhs zu Buchholz (Bl. 7), 1756, 1763 Landverkauf des Dietrich Bleeke an Christian Mues zu Buchholz (Bl. 13), 1766 Mitgift von Land für die Tochter des Cord Heinrich Hormann aus Ilvese bei der Heirat mit Muß (Bl. 19), 1768 Ankauf von vier Morgen Landes auf dem Werder, der Spannuthschen Trift und eines Scheunenplatzes aus dem Hofe Spannuth durch den Kolon Muuß (Bl. 23), 1791 Mitgift an Land für die Tochter des Heinrich Huxoll bei der Heirat mit Friedrich Mues (Bl. 39), 1814
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 9. Justiz (Gliederung)
- 9.6. Grundakten adliger Güter und sonstiger Besitzungen (Gliederung)