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König Adolf [von Nassau] verleiht auf Bitten des Heinrich [von
Weilnau], Abt von Fulda, der unterhalb der Burg Stolzenberg neu
errichteten Stadt S...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1296 Juli 6
Ausfertigung, Pergament, mit roter Seidenschnur angehängtes Majestätssiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in Frankenfort II Nonis Iulii indictione IX anno Domini M° CC° LXXXXVI° regni vero anno nostri quinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Adolf [von Nassau] verleiht auf Bitten des Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, der unterhalb der Burg Stolzenberg neu errichteten Stadt Stolzental [= [Bad] Soden-Salmünster] (in suburbi castri Stolzcemberg) und ihren Bewohnern, woher sie auch gekommen seien, alle Rechte und Freiheiten der Stadt Frankfurt. Der König bewilligt einen in Stolzental an jedem Montag (secunda feria) abzuhaltenden Wochenmarkt, wo Käufern und Verkäufern besonderer Reichsschutz nebst dem Privileg der Marktfreiheit zukommen soll und gestattet daselbst die Anlage einer Zollstätte, an der die Entrichtung und Erhebung des Zolls nach den bei anderen Reichsstädten gebräuchlichen Sätzen vor sich gehen soll. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 103-104
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 846; Regesten: RI VI, 2, Nr. 741; Rübsam, Heinrich V., Nr. 69
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1296-07-06_1_0_6_2_0_752_741)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.