B 1.66 Nachlass Franz Prechtl (Bestand)
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B 1.66
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 1 Privatpersonen
Franz Prechtl, der am 17. Mai 1927 in Amberg geboren wurde, trat 1955 in die CSU ein und war jahrelang Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Amberg-Stadt. Neun Jahre führte er den Vorsitz in der CSU-Stadtratsfraktion. Vom 19. Mai 1969 bis zum 30. April 1970 bekleidete er das Amt des 2. Bürgermeisters. Am 1. Mai 1970 folgte er Dr. Wolf Steininger (CSU) als Oberbürgermeister der Stadt Amberg nach. Bis zum 30. April 1990 leitete er die Geschicke seiner Heimatstadt.
"Archivierungsgeschichte": Während seiner Amtszeit trug Franz Prechtl auch privat ständig Material zusammen, das sonst unwiederbringlich verloren gegangen wäre, da die damalige Leitung des Amberger Stadtarchivs den Wert einer zeitgenössischen Sammlung nicht erkannte. Somit bildet die „Schenkung von Altoberbürgermeister Franz Prechtl“ einen wichtigen Mosaikstein in der Überlieferung des Stadtarchivs. Dies gilt vor allem für die Kommunalwahlen, die während seiner Amtszeit stattfanden. Franz Prechtl übergab dieses Material 1999 dem Stadtarchiv Amberg, wo es von Herrn Heinz Martin geordnet und verzeichnet wurde. Das Repertorium schrieb Frau Christine Widder. Das Material bildet einen eigenen Bestand mit dem Namen „Schenkung von Altoberbürgermeister Franz Prechtl“.
"Archivierungsgeschichte": Während seiner Amtszeit trug Franz Prechtl auch privat ständig Material zusammen, das sonst unwiederbringlich verloren gegangen wäre, da die damalige Leitung des Amberger Stadtarchivs den Wert einer zeitgenössischen Sammlung nicht erkannte. Somit bildet die „Schenkung von Altoberbürgermeister Franz Prechtl“ einen wichtigen Mosaikstein in der Überlieferung des Stadtarchivs. Dies gilt vor allem für die Kommunalwahlen, die während seiner Amtszeit stattfanden. Franz Prechtl übergab dieses Material 1999 dem Stadtarchiv Amberg, wo es von Herrn Heinz Martin geordnet und verzeichnet wurde. Das Repertorium schrieb Frau Christine Widder. Das Material bildet einen eigenen Bestand mit dem Namen „Schenkung von Altoberbürgermeister Franz Prechtl“.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ