Johann [I.], Bischof von Meißen, überträgt dem Kapitel namens des Domherren und Archidiakons der Lausitz Konrad Preuße (Pruze) zweieinhalb Hufen mit fünf zugehörigen Höfen (areis), gelegen in Dorf und Flur Mittelebersbach im Amt Großenhain (in villa et pago ville, que media villa Ebirspach vulgariter dicitur, in districtu seu territorio Haynensi) mit genau aufgelisteten Einkünften und Zinsen ebendort an Geld, Leinenstücken (peciam lini, vulgariter clobe dicitur), Weizen und Hafer in Scheffeln Radeburger Maßes (mensura Radeburgensis), Hühnern und Eiern,{1} die Konrad Preuße mit der Absicht einer Seelgerätstiftung für 33 Schock Groschen von Kunigunde (Chu<e>negunde), Witwe Siegfrieds (Syffridus) von Wachau (Wachow), und ihrem Sohn Johann (Henczko), die in Naundorf (Nuendorf) wohnen, gekauft hat. Das Domkapitel mit namentlich aufgeführten Mitgliedern{2} erklärt seine Zustimmung. - Siegel des Bischofs und des Domkapitels angekündigt. 1 Zinspflichtige: Katharina, Witwe des Apeczko gen. Greve; Nikolaus (Nikil) Bulman; die Erben Thilos gen. Schorner; Hermann Echardi; Johann Cilner; Konrad Tusch; Konrad Dietrichs (Theoderici). 2 Propst Albrecht [Knut]; Dechant Dietrich [von Goch]; Kantor Palbertus [von Mühlhausen]; Scholaster Dietrich [von Kapellendorf]; Heinrich von Schleinitz, Archidiakon von Nisan; Johann von Tragnitz, Propst von Großenhain; Friedrich von Miltitz, Propst von Wurzen; Gerhard von Wolftitz; Nikolaus Münzer.

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Sächsisches Staatsarchiv
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