Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Statthalter und Räten in Wolfenbüttel, dem Amtmann in Fürstenberg Heinrich v. Baumbach und dem Ausschuß der wolfenbüttelischen Ritter- und Landschaft. Verschreibungen. Memorial. Dabei ein Schreiben des Statthalters und der Räte in Kassel
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3, 1524
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.15 Braunschweig-Wolfenbüttel
April - Juni 1544
Enthält: 1544 April - Juni. Ablösung des Hauses Grena von Burkhard v. Saldern durch Jost v. Münchhausen. Zahlung von 1000 Gulden aus dem Landschatz an Christoph v. Bortfeld wegen der Ablösung an Wickensen. Verschreibung für Ludwig und Kurt v. Schwicheld über Schloß und Gericht Wiedelah. Ausstellung einer Urkunde an den Bürgermeister in Braunschweig Kurt vom Tham (Dam) über die Restitution des freien Gutes zu Bansleben bei Schöppenstedt (siehe Nr. 1523). Befriedigung Lippolds v. Stockheim. Schloßbrief über Hessen an den Grafen von Regenstein. Werbungen im Stift Paderborn und der Grafschaft Schaumburg. Die Niederwerfung und Bestrickung feindlicher Reiter im Lande Braunschweig (Hennicke Holstein, Franz v. Bülow, Jochim Holstein, Gise v. Bortfeld u.a.). Gegenmaßregeln: Annahme von Knechten nach Steinbrück und Schöningen. Taufe eines Sohnes des Hauptmannes zu Gandersheim Wolf Kitscher. Bemühungen des Herzogs Heinrich und des Franz v. Halle um die dänischen Knechte nach Abschluß des Vertrags zwischen dem Kaiser und dem König von Dänemark. Verhandlungen Bernhards v. Mila mit dem König, um des Herzogs Absichten zu vereiteln. Hofkleidung Milas. Verschreibung von Haus und Amt Staufenburg für Wilhelm v. Schachten und Klaus Berner. Streit mit dem Herzog Franz von Braunschweig wegen Grenzen, geistlicher Güter und Zinsen im Amte Gifhorn. Verwendung des Herzogs Philipp von Pommern-Stettin bei dem Landgrafen für Achim Maltzahn, Marius Puttkamer und Rüdiger v. Massow, die für den Herzog Heinrich bei einer Schuld Bürgen geworden waren. Verschreibung über die Harzburg für den Grafen Botho von Stolberg. Peinliche Untersuchung gegen die aufgegriffenen Reiter. Bestellung von Offizieren durch den Herzog Heinrich. Prozeß des Burkhard v. Saldern gegen den Herzog Ernst vor dem Reichskammergericht. Jakob Dodenhausen Feind der Stadt Lübeck. Verschreibung für Christoph v. Steinberg und Bezahlung der Schulden des Braun Bock. Verschreibungen für Aschwin und Heinrich v. Cramm über die Vienenburg und das Dorf Papstorf und für Georg Weise Hauptmann in Schöningen (vgl. Nr. 1523). Bestellung des Otto Werner zum Gegenschreiber des Kammermeisters in Wolfenbüttel. Schreiben der Stadt Bremen über den Rückgang der Werbungen in den Stiftern Bremen und Verden. Sendung des Braun Bock und des Georg v. Ravensburg im Auftrage des Schmalkaldischen Bundes mit einer Summe von 3-4000 fl., die bei der Stadt Braunschweig aufgenommen werden soll, an den König von Dänemark
Enthält: ihr Auftrag, sich wegen des weiteren Schicksals des zu entlassenden Kriegsvolks zu unterrichten
Enthält: es soll verhindert werden, daß es in die Dienste des Herzogs Heinrich tritt. Dagegen hat der Schmalkaldische Bund nichts dawider einzuwenden, daß die Knechte in dänischem Dienste bleiben oder dem König von England oder dem Kaiser dienen. Briefwechsel Bernhards v. Mila mit dem König von Dänemark in dieser Sache. Heimliche Verbindung des alten Kornschreibers in Wickensen mit dem Herzog Heinrich. Kundschaften von Georg Weise, Wilhelm v. Schachten usw. über Reiteransammlungen um Buxtehude. Vorsichtsmaßregeln. Vorschlag, den Statthalter Mila und Wilhelm v. Schachten in der genannten Sache abermals zum König von Dänemark zu schicken. Werbungen des Herzogs Franz von Lauenburg (Christoph v.d. Schulenburg). Die dem Kaiser in Speyer von den defensionsverwandten Ständen in der braunschweigischen Sache gegebene Antwort. Sendung des Hans Koch nach Goslar zur Vergleichung wegen der Grenzen. Fortwährende Nachrichten von Truppenanwerbungen in der Grafschaft Oldenburg, den Stiftern Bremen und Verden und den Grafschaften Schaumburg und Hoya. Zweite Sendung des Braun Bock und des Georg v. Ravensburg an den König von Dänemark, die Knechte in Dänemark und Holstein und die Stadt Hamburg. Christoph v. Oberg in Ungnade bei dem Landgrafen und dem Kurfürsten. Der Hauptmann Hans Witte bringt Zeitungen aus der Grafschaft Hoya. Zeitungen vom Herzog Ernst von Lüneburg. Kundschaften von Hans Beust und Simon Schmerriemen. Der Erzbischof von Bremen an den Landgrafen wegen der Werbungen. Befürchtung, daß Herzog Heinrich losschlagen werde. Der Landgraf hat die Sequestration Braunschweigs noch nicht bewilligt, hält es für ratsam, in Wolfenbüttel 500 Reiter und 2-3000 Knechte auf Wartgeld anzunehmen. Resolution über die gefangenen Hennicke Holstein und Genossen. Die Verschreibungen für Christoph v. Steinberg, die v. Cramm und Georg Weise (s. oben). Weitere Verhandlung mit Christoph v. Oberg, will eine Bestallung auf 200 fl. nicht annehmen. Dietrich v. Quitzow und Hans v. Bredow, ehemalige Hofdiener des Herzogs Heinrich und kurbrandenburgische Landsassen, werben für den Herzog. Rat der Wolfenbütteler Räte, deswegen auf den Kurfürsten von Brandenburg einzuwirken. Der König von Dänemark an Mila, will wegen Entlassung seines Kriegsvolks zeitig an Hessen und Kursachsen Mitteilung gelangen lassen. Bericht von Gobert Schenk und Christoph v. Oberg über Herzog Heinrichs Werbungen. Klaus Berner schreibt aus dem Stift Bremen. Herzog Ernst von Lüneburg schreibt von dem Einfall des Bischofs von Bremen und des Herzogs Franz von Lauenburg in das Land Wursten. Zeitung des Andres Meinhart aus Lübeck. Kundschaft eines nach Minden gesandten Einspännigen. Berichte von den Verhandlungen des Braun Bock und des Georg v. Ravensburg mit der Stadt Hamburg, dem König von Dänemark und den dänischen Knechten. Schreiben des Wolf Marsmeyer Kanzleischreibers in Münden an Konrad Fischer Kanzler in Gittelde. Herzog Ernst von Lüneburg übermittelt den Räten in Wolfenbüttel ein Schreiben der Stadt Bremen über den Marsch des Herzogs Heinrich von Ostfriesland nach der Grafschaft Oldenburg und seine Bemühungen um die dänischen Knechte, Benachrichtigung der beim König von Dänemark weilenden wolfenbüttelischen Gesandten und der Stadt Bremen durch Bernhard v. Mila. Tag zu Arnstadt. Die Werbungen Herzog Heinrichs geraten ins Stocken. Herzog Ernst schickt Zeitung Dietrich Behrs. Hans Witte hat die Knechte, die aus der Grafschaft Hoya nach Minden gezogen sind, in seine Hand gebracht und der Stadt Bremen zukommen lassen. Vertrauliche Mitteilung des Bischofs von Münster an den Landgrafen von den Forderungen Eberts v.d. Recke an Kapitel und Stadt Münster, abermalige Anordnung energischer Gegenmaßregeln durch Annehmung von Truppen, die aus dem zur Schuldentilgung bestimmten braunschweigischen Landschatz und der braunschweigischen Türkensteuer bezahlt werden sollen. Aufforderung des Landgrafen an Wolfenbüttel, sich gefaßt zu machen, ihm zuzuziehen, wenn er zuerst angegriffen wird. Umgekehrt will der Landgraf Wolfenbüttel zu Hilfe kommen, wenn hier der erste Angriff geschieht. Abermaliges Schreiben des Königs Christian von Dänemark an den Statthalter Mila und an Kursachsen und Hessen. Braun Bock wird nochmals im Namen des Schmalkaldischen Bundes an den König gesandt
Enthält: ihr Auftrag, sich wegen des weiteren Schicksals des zu entlassenden Kriegsvolks zu unterrichten
Enthält: es soll verhindert werden, daß es in die Dienste des Herzogs Heinrich tritt. Dagegen hat der Schmalkaldische Bund nichts dawider einzuwenden, daß die Knechte in dänischem Dienste bleiben oder dem König von England oder dem Kaiser dienen. Briefwechsel Bernhards v. Mila mit dem König von Dänemark in dieser Sache. Heimliche Verbindung des alten Kornschreibers in Wickensen mit dem Herzog Heinrich. Kundschaften von Georg Weise, Wilhelm v. Schachten usw. über Reiteransammlungen um Buxtehude. Vorsichtsmaßregeln. Vorschlag, den Statthalter Mila und Wilhelm v. Schachten in der genannten Sache abermals zum König von Dänemark zu schicken. Werbungen des Herzogs Franz von Lauenburg (Christoph v.d. Schulenburg). Die dem Kaiser in Speyer von den defensionsverwandten Ständen in der braunschweigischen Sache gegebene Antwort. Sendung des Hans Koch nach Goslar zur Vergleichung wegen der Grenzen. Fortwährende Nachrichten von Truppenanwerbungen in der Grafschaft Oldenburg, den Stiftern Bremen und Verden und den Grafschaften Schaumburg und Hoya. Zweite Sendung des Braun Bock und des Georg v. Ravensburg an den König von Dänemark, die Knechte in Dänemark und Holstein und die Stadt Hamburg. Christoph v. Oberg in Ungnade bei dem Landgrafen und dem Kurfürsten. Der Hauptmann Hans Witte bringt Zeitungen aus der Grafschaft Hoya. Zeitungen vom Herzog Ernst von Lüneburg. Kundschaften von Hans Beust und Simon Schmerriemen. Der Erzbischof von Bremen an den Landgrafen wegen der Werbungen. Befürchtung, daß Herzog Heinrich losschlagen werde. Der Landgraf hat die Sequestration Braunschweigs noch nicht bewilligt, hält es für ratsam, in Wolfenbüttel 500 Reiter und 2-3000 Knechte auf Wartgeld anzunehmen. Resolution über die gefangenen Hennicke Holstein und Genossen. Die Verschreibungen für Christoph v. Steinberg, die v. Cramm und Georg Weise (s. oben). Weitere Verhandlung mit Christoph v. Oberg, will eine Bestallung auf 200 fl. nicht annehmen. Dietrich v. Quitzow und Hans v. Bredow, ehemalige Hofdiener des Herzogs Heinrich und kurbrandenburgische Landsassen, werben für den Herzog. Rat der Wolfenbütteler Räte, deswegen auf den Kurfürsten von Brandenburg einzuwirken. Der König von Dänemark an Mila, will wegen Entlassung seines Kriegsvolks zeitig an Hessen und Kursachsen Mitteilung gelangen lassen. Bericht von Gobert Schenk und Christoph v. Oberg über Herzog Heinrichs Werbungen. Klaus Berner schreibt aus dem Stift Bremen. Herzog Ernst von Lüneburg schreibt von dem Einfall des Bischofs von Bremen und des Herzogs Franz von Lauenburg in das Land Wursten. Zeitung des Andres Meinhart aus Lübeck. Kundschaft eines nach Minden gesandten Einspännigen. Berichte von den Verhandlungen des Braun Bock und des Georg v. Ravensburg mit der Stadt Hamburg, dem König von Dänemark und den dänischen Knechten. Schreiben des Wolf Marsmeyer Kanzleischreibers in Münden an Konrad Fischer Kanzler in Gittelde. Herzog Ernst von Lüneburg übermittelt den Räten in Wolfenbüttel ein Schreiben der Stadt Bremen über den Marsch des Herzogs Heinrich von Ostfriesland nach der Grafschaft Oldenburg und seine Bemühungen um die dänischen Knechte, Benachrichtigung der beim König von Dänemark weilenden wolfenbüttelischen Gesandten und der Stadt Bremen durch Bernhard v. Mila. Tag zu Arnstadt. Die Werbungen Herzog Heinrichs geraten ins Stocken. Herzog Ernst schickt Zeitung Dietrich Behrs. Hans Witte hat die Knechte, die aus der Grafschaft Hoya nach Minden gezogen sind, in seine Hand gebracht und der Stadt Bremen zukommen lassen. Vertrauliche Mitteilung des Bischofs von Münster an den Landgrafen von den Forderungen Eberts v.d. Recke an Kapitel und Stadt Münster, abermalige Anordnung energischer Gegenmaßregeln durch Annehmung von Truppen, die aus dem zur Schuldentilgung bestimmten braunschweigischen Landschatz und der braunschweigischen Türkensteuer bezahlt werden sollen. Aufforderung des Landgrafen an Wolfenbüttel, sich gefaßt zu machen, ihm zuzuziehen, wenn er zuerst angegriffen wird. Umgekehrt will der Landgraf Wolfenbüttel zu Hilfe kommen, wenn hier der erste Angriff geschieht. Abermaliges Schreiben des Königs Christian von Dänemark an den Statthalter Mila und an Kursachsen und Hessen. Braun Bock wird nochmals im Namen des Schmalkaldischen Bundes an den König gesandt
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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