Amt Dorstfeld (1886-1928) (Bestand)
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21
Stadtarchiv Dortmund (Archivtektonik) >> Amtliche Überlieferung >> Zeitraum 1803 - 1929 >> Eingemeindete Orte, Kreis- und Gemeindeverbände >> Gemeinden und Gemeindeverbände
[1821-01-01/1928-12-31]
Vorwort: BESTAND 21 - Amt Dorstfeld (1886-1928)
Der vorliegende Bestand 21 'Amt Dorstfeld' umfasst Akten und Amtsbücher der Amtsverwaltung Dorstfeld sowie Protokollbücher der Amts- und Gemeindevertretungsorgane mit Laufzeiten zwischen 1821 und 1928. Die Laufzeit der überwiegenden Masse der Archivalien deckt sich mit der Zeit des Bestehens des Amtes Aplerbeck: 1886 bis 1914. Der Bestand enthält Sachakten, Rechnungs- und Protokollbücher und umfasst 289 Archiveinheiten oder 9,5 lfd. Meter. Provenienz ('Registraturbildner') des Bestandes ist die Amtsverwaltung Dorstfeld. Bei verschiedenen Protokollbüchern treten die Amts- und Gemeindevertretungsorgane als Provenienz auf.
ÜBERNAHME, ORDNUNG UND ERSCHLIEßUNG
Die Übergabe der Akten und Amtsbücher des Amtes und der Gemeinden des Amtes Dorstfeld an die Dortmunder Stadtverwaltung erfolgte nach der Eingemeindung nach Dortmund 1914.
Die Akten des Amtes Lütgendortmund trugen im Stadtarchiv früher die Archivkennziffer "D", die der Gemeinden die Ziffern 18 (Dorstfeld), 19 (Huckarde), 20 (Rahm) und 21 (Wischlingen). Sämtliche Aktenbestände der auf Dortmunder Gebiet existierenden Amtsverwaltungen trugen die Bestandskennziffer 17.
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 21 Nr.45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 21 Nr.45 - oder Kürzel: StadtADo Best. 21 - 45).
ZUR BEHÖRDENGESCHICHTE
Die auf den folgenden Seiten befindlichen Informationen zum Amt Dorstfeld sind entnommen aus:
- Norbert Reimann: Kleine Geschichte des Amtes Lütgendortmund sowie der Ämter Dorstfeld und Marten. Stadtsparkasse Dortmund, 1993
- Adreßbuch Landkreis Dortmund 1895
GEMEINDEN des Amtes Dorstfeld 1886 - 1914:
Dorstfeld, Huckarde, Marten (bis 1914), Rahm, Wischlingen
AMTMÄNNER und BEIGEORDNETE
Amtmänner:
7.7.1886 - [1907] Ehrenamtmann Guts- und Fideikommißbesitzer Heinrich Schulte-Witten in Dorstfeld, zuvor ab 1.7.1885 als Amtsverwalter: * 17.1.1851, + [1907]
Okt. 1907 – 1914 Emil von Stojentin (* 10.1.1863): 1914 als Amtmann des Amtes Marten übernommen
Beigeordnete:
hauptamtlich:
1.7.1906 - Okt. 1907 Emil von Stojentin (s.o.)
ehrenamtlich:
(1900, 1907) Gutsbesitzer Friedrich Vörste in Marten
(1900) Sanitätsrat Dr. Liese in Dorstfeld
Der vorliegende Bestand 21 'Amt Dorstfeld' umfasst Akten und Amtsbücher der Amtsverwaltung Dorstfeld sowie Protokollbücher der Amts- und Gemeindevertretungsorgane mit Laufzeiten zwischen 1821 und 1928. Die Laufzeit der überwiegenden Masse der Archivalien deckt sich mit der Zeit des Bestehens des Amtes Aplerbeck: 1886 bis 1914. Der Bestand enthält Sachakten, Rechnungs- und Protokollbücher und umfasst 289 Archiveinheiten oder 9,5 lfd. Meter. Provenienz ('Registraturbildner') des Bestandes ist die Amtsverwaltung Dorstfeld. Bei verschiedenen Protokollbüchern treten die Amts- und Gemeindevertretungsorgane als Provenienz auf.
ÜBERNAHME, ORDNUNG UND ERSCHLIEßUNG
Die Übergabe der Akten und Amtsbücher des Amtes und der Gemeinden des Amtes Dorstfeld an die Dortmunder Stadtverwaltung erfolgte nach der Eingemeindung nach Dortmund 1914.
Die Akten des Amtes Lütgendortmund trugen im Stadtarchiv früher die Archivkennziffer "D", die der Gemeinden die Ziffern 18 (Dorstfeld), 19 (Huckarde), 20 (Rahm) und 21 (Wischlingen). Sämtliche Aktenbestände der auf Dortmunder Gebiet existierenden Amtsverwaltungen trugen die Bestandskennziffer 17.
Hinweise zur Benutzung
Die Archivalien werden im Stadtarchiv unter Angabe der Signatur, die sich aus der Bestands- sowie der laufenden Nummer zusammensetzt (Beispiel: Bestand 21 Nr.45), zur Einsichtnahme bestellt und sind bei Verwendung in Publikationen, Ausstellungen u. ä. mit Angabe des Archivs, der Bestands- und der laufenden Nummer zu zitieren (Beispiel: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 21 Nr.45 - oder Kürzel: StadtADo Best. 21 - 45).
ZUR BEHÖRDENGESCHICHTE
Die auf den folgenden Seiten befindlichen Informationen zum Amt Dorstfeld sind entnommen aus:
- Norbert Reimann: Kleine Geschichte des Amtes Lütgendortmund sowie der Ämter Dorstfeld und Marten. Stadtsparkasse Dortmund, 1993
- Adreßbuch Landkreis Dortmund 1895
GEMEINDEN des Amtes Dorstfeld 1886 - 1914:
Dorstfeld, Huckarde, Marten (bis 1914), Rahm, Wischlingen
AMTMÄNNER und BEIGEORDNETE
Amtmänner:
7.7.1886 - [1907] Ehrenamtmann Guts- und Fideikommißbesitzer Heinrich Schulte-Witten in Dorstfeld, zuvor ab 1.7.1885 als Amtsverwalter: * 17.1.1851, + [1907]
Okt. 1907 – 1914 Emil von Stojentin (* 10.1.1863): 1914 als Amtmann des Amtes Marten übernommen
Beigeordnete:
hauptamtlich:
1.7.1906 - Okt. 1907 Emil von Stojentin (s.o.)
ehrenamtlich:
(1900, 1907) Gutsbesitzer Friedrich Vörste in Marten
(1900) Sanitätsrat Dr. Liese in Dorstfeld
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ