Äbtissin Gertrud (Gerdrut), Priorin Elisabeth (Elzabst) und der Konvent des Klosters Sornzig (Sornczk) verkaufen Reinhard von Gaudlitz (Reynharte von Gudelicz) einen jährlich zu Michaelis fälligen Zins von zwei Schock breiter Groschen landesüblicher Währung in neuem Geld (als sye in deme lande genge sint nuwes geldes), von dem neun Schilling Groschen auf dem Vorwerk zu Kemmlitz (Kempnicz) liegen und ein Schilling von Nikolaus (Ny.) Dragan in Kemmlitz zu zahlen ist. Der Zins ist durch den Propst oder Vormund des Klosters für Reinhard von Gaudlitz zu erheben. Nach dem Tod Reinhards von Gaudlitz soll der Zins an seine [im Kloster Sornzig befindlichen] Kinder Elisabeth (Elze) von Mauna (Munen), Elisabeth (Elze), Margaretha (Margarite) und Orothye fallen. Nach deren Tod soll der Konvent des Klosters einen Vormund über den Zins wählen (kysin), so dass Propst, Äbtissin und Priorin nichts mit dem Zins zu tun haben. – Siegel der Austeller angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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