Die Brüder Berthold und Hans Schwenzli, Edelknechte, bekennen, daß ihnen Graf Eberhard [III.] von Württemberg die untere Diepoldsburg zu Lehen gegeben habe und solche der Herrschaft Württemberg offenes Haus bleiben solle, wie sie es von alters her gewesen war. Württemberg samt den Gütern zu Grabenstetten und Bruck geeignet, hat auch sein Gnaden sich der Öffnung verzigen.
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Die Brüder Berthold und Hans Schwenzli, Edelknechte, bekennen, daß ihnen Graf Eberhard [III.] von Württemberg die untere Diepoldsburg zu Lehen gegeben habe und solche der Herrschaft Württemberg offenes Haus bleiben solle, wie sie es von alters her gewesen war. Württemberg samt den Gütern zu Grabenstetten und Bruck geeignet, hat auch sein Gnaden sich der Öffnung verzigen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {A 602 Nr. 6043}
A 162 Bü 5
No. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 162 Öffnungen
Öffnungen >> 1. Urkunden >> 1.1 Urkunden 1320 bis um 1470 (Bestand A 602 Württembergische Regesten)
1406 März 16 (Dienstag nach Oculi)
Urkunden
Freiberg, Konrad von
Mager, Volmar
Renhardsweiler, Albrecht d. Ä. von
Schwenzli; Berthold
Schwenzli; Hans
Bad Urach RT
Brucken : Unterlenningen, Lenningen ES
Diepoldsburg : Unterlenningen, Lenningen ES
Grabenstetten RT
Kirchheim unter Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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- 1.1 Urkunden 1320 bis um 1470 (Bestand A 602 Württembergische Regesten) (Gliederung)