[1.) Gericht und Kirchlehen zu Dillich [Stadtteil von Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) der Teil des Gerichts Nieder-Ohmen [Ortsteil der Gem...
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Urk. 14, 14775
A I u, Stift St. Stephan Mainz sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lehen von dem St. Stephans Stifte zu Mainz, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Mainz, Stift St. Stephan
1489 [Juli 22?]
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: [1.) Gericht und Kirchlehen zu Dillich [Stadtteil von Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) der Teil des Gerichts Nieder-Ohmen [Ortsteil der Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], der dem Stift St. Stephan in Mainz gehört, und die in diesem Gericht gelegenen Dörfer und Wüstungen, nämlich Atzenhain [Ortsteil der Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Lumda [Stadtteil von Grünberg, Lkr. Gießen], Schönborn [Wüstung auf der Gemarkung Bernsfeld, Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Bernsfeld [Ortsteil der Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Pferdsbach [Wüstung auf der Gemarkung Bernsfeld, Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Königsaasen [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Nieder-Ohmen, Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Ransbach [Wüstung auf der Gemarkung Nieder-Ohmen, Gem. Mücke, Vogelsbergkr.], Wadenhausen [Wüstung/Mühle auf der Gemarkung Groß-Eichen, Gem. Mücke, Vogelsbergkr.]; dazu alle Zehnten in den genannten Dörfern und Wüstungen, auch 52 Hufen und 52 Fastnachtshühner sowie Vogtleute und andere dortige Eigenleute des Stifts St. Stephan; dazu Fischerei, Zinse und Gülten in den genannten Dörfern und Wüstungen; 3.) das Kirchlehen zu Nieder-Ohmen; 4.) der Wald (Anczinberg); 5.) der Fronhof zu Nieder-Ohmen und was dazu gehört; 6.) der Hof zu Grünberg [Stadt, Lkr. Gießen] und der gegenüber dem Hof gelegene Garten, den (Swenkebein) innehatte; 7.) die Vogtei zu Ebsdorf [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf] mit den dortigen Zehnten; 8.) die Zehnten in den Dörfern Wermertshausen [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Udenhausen [Wüstung auf der Gemarkung Roßberg, Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Roßberg [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Dreihausen [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf] (Husen und auch Husen), Mölln [Weiler auf der Gemarkung Heskem, Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Heskem [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Leidenhofen [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Hachborn [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Bortshausen [Stadtteil von Marburg, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Beltershausen [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 9.) die Güter zu Vers [heute Kirchvers, Ortsteil der Gem. Lohra, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 10.) die Wüstung Buttelhausen [Wüstung, Gemarkung unbekannt, Stadt Wetter (Hessen), Lkr. Marburg-Biedenkopf] und was dazu gehört; 11.) alle Zinse des Stifts St. Stephan in den Dörfern Ebsdorf, Amönau [Stadtteil von Wetter (Hessen), Lkr. Marburg-Biedenkopf], Asphe [Niederasphe, Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf], Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf], Wollmar [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 12.) die Zinse vom Zehnt zu Kernbach [Ortsteil der Gem. Lahntal, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 13.) die Zinse vom Doppelstein-Gut zu Schröck [Stadtteil von Marburg, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 14.) die Zinse zu Beltershausen; 15.) die Zinse vom Sibodden-Gut zu Wetter [Wetter (Hessen), Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 16.) die Zinse und Gülten vom Hufengut zu Wittelsberg [Ortsteil der Gem. Ebsdorfer Grund, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 17.) ausgenommen sind fünf Mark Marburger Währung, die das Stift St. Stephan und der Scholaster des Stifts vom Kloster Hachborn erhalten; 18.) ausgenommen sind außerdem die Rechte des Propstes von St. Stephan betreffend das geistliche Gericht und den Send in den drei Stühlen Amöneburg, Kesterburg und Arfeld. Die Belehnung gilt zeitlebens des 1489 Belehnten. Der 1489 Belehnte zahlt dem Stift St. Stephan im Gegenzug zur Belehnung jährlich 250 Schillinge Turnosen aus den Städten Marburg und Alsfeld - Marburg 130 und Alsfeld 120 Schillinge -, die in der Fastenmesse in der Stadt Frankfurt zu zahlen sind. Der Belehnte verspricht den Chorherren des Stifts St. Stephan Geleit und Schutz in seinem Land.]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kapitel des Kollegiatstifts St. Stephan in Mainz
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kapitel des Kollegiatstifts St. Stephan in Mainz
Belehnte/r: Wilhelm [III.] Landgraf von Hessen
Die Urkunde ist stark beschädigt und auf Pappe aufgezogen. Große Teile des Textes sind nicht mehr lesbar, darunter auch die Datierung. Das Regest folgt weitgehend den Angaben in Urk. 14, Nr. 14772 und HStAD Bestand A 4, Nr. 154. Nach dieser Urkunde wurde auch die Datierung ergänzt. Vgl. zu der Lehnsurkunde auch LAGIS Landgrafen-Regesten online Nr. 8311 (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/8311>) (Stand: 17.02.2021).
Die Urkunde ist stark beschädigt und auf Pappe aufgezogen. Große Teile des Textes sind nicht mehr lesbar, darunter auch die Datierung. Das Regest folgt weitgehend den Angaben in Urk. 14, Nr. 14772 und HStAD Bestand A 4, Nr. 154. Nach dieser Urkunde wurde auch die Datierung ergänzt. Vgl. zu der Lehnsurkunde auch LAGIS Landgrafen-Regesten online Nr. 8311 (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/8311>) (Stand: 17.02.2021).
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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