UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Verlesung von Mängeln bei den Kuratoren zu Feuerbach, Weilimdorf und anderen Orten durch den Syndikus (Weinschulden): Verordnung von vier Deputierten sowie der Dres. Petrus Brun und Johannes Kunig zur Beratung über notwenige Maßnahmen und Bericht darüber an die Universität. [UAT 2/1b, Bl. 11']; 2.) Bericht des Propstes über Hinneigung der Weiler sowie des Prokurators Vitus Simon zu den Lutheranern; ebensolche private Predigt des Pfarrers Rusticus. [UAT 2/1b, Bl. 12]; 3.) Supplik des alten Pfarrers Jakob Ringlin um Erlass einer Schuld: Bewilligung. [UAT 2/1b, Bl. 12]; 4.) Petition der Dres. Gallus (Anm. 2), Petrus Neser (Anm. 1) und Jakob Kalt (Anm. 3) um Fortsetzung ihrer Miete: Bewilligung ab dem Oktober; 5.) Abordnung des Dr. Georg Simler (Anm. 4) und des Rektors zur Durchsicht von Briefen (?) samt Registrierung der wichtigen. [UAT 2/1b, Bl. 12]; 6.) Schriftliche Supplik der Konventoren der Bursa modernorum um "stipendia" in Gernsbach und Schorndorf sowie Beauftragung von Rektor Johannes Kunig, Hemminger und Petrus Brun mit der Aufgabe. [UAT 2/1b, Bl. 12]; Anm. 1: MUT 70,30. Anm. 2: MUT 77,57. Anm. 3: MUT 78,14 (?). Anm. 4: MUT 61,28.
Akte
Acta Senatus, Bd. 1b
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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