Hof-(Ökonomie-)kasse Stuttgart bzw. Ludwigsburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 165
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Hofkammer des Hauses Württemberg (Depositum) >> Sonstiges
1763-1814
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält einige an die königliche Hof- und Domänenkammer gelangte Rechnungen der Hofkasse. Über die Hofkasse wurden die Kosten für die herzogliche bzw. königliche Hofhaltung in Stuttgart und Ludwigsburg (u. a. Lebensmittel, Holz, Hausrat, Dienstleistungen aller Art, unter Herzog Karl Eugen auch die Kosten für die katholische Hofkapelle) abgerechnet. Weitere Archivalien der Hofkasse werden im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt.
Vorbemerkung: Im 18. Jahrhundert gehörte der Rechner der Hofkassenrechnung nach dem Herzoglich Württembergischen Adreßbuch der Geheimen Kabinettskanzlei an. Seit 1769 wird dort die Hofökonomie als eigene Behörde aufgeführt, seit 1772 war der Hofkassenrechner Mitglied der Hofökonomiedeputation. 1799 wurde die Hofkasse dem Oberhofmarschallamt eingegliedert, später als Hofökonomiekasse diesem unterstellt. Die Aufgabe der Hofkasse bestand in der Verrechnung der Kosten für die herzogliche bzw. königliche Hofhaltung zu Stuttgart und Ludwigsburg (u.a. Lebensmittel, Holz, Hausrat, Dienstleistungen, unter Herzog Karl Eugen auch für die katholische Hofkapelle). Die Hofkasse ist zu unterscheiden von der königlichen Oberhofkasse, der Kasse der Hof- und Domänenkammer. Die im vorliegenden Repertorium GL 165 verzeichneten Hofkassenrechnungen befanden sich in der württembergischen Königszeit bei der Königlichen Hof- und Domänenkammer. Von der Hofkammer des Herzoglichen Hauses Württemberg gelangten sie im Frühjahr 1961 aus Schloß Monrepos als Depositum in das Staatsarchiv Ludwigsburg und wurden hier von dem Archivangestellten Röhrich verzeichnet; die Aufnahme wurde 1965 durch den Archivangestellten Burr und Regierungsoberinspektor Bürkle ergänzt. Der Bestand umfaßt 32 Bände mit 1,2 lfd. m. Archivalien gleicher Provenienz verwahrt das Hauptstaatsarchiv Stuttgart in den Beständen A 21 (Oberhofmarschallamt) und A 21a (Hofökonomie). Ludwigsburg, Juni 1965 Dr. W. Grube
Der Bestand enthält einige an die königliche Hof- und Domänenkammer gelangte Rechnungen der Hofkasse. Über die Hofkasse wurden die Kosten für die herzogliche bzw. königliche Hofhaltung in Stuttgart und Ludwigsburg (u. a. Lebensmittel, Holz, Hausrat, Dienstleistungen aller Art, unter Herzog Karl Eugen auch die Kosten für die katholische Hofkapelle) abgerechnet. Weitere Archivalien der Hofkasse werden im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt.
Vorbemerkung: Im 18. Jahrhundert gehörte der Rechner der Hofkassenrechnung nach dem Herzoglich Württembergischen Adreßbuch der Geheimen Kabinettskanzlei an. Seit 1769 wird dort die Hofökonomie als eigene Behörde aufgeführt, seit 1772 war der Hofkassenrechner Mitglied der Hofökonomiedeputation. 1799 wurde die Hofkasse dem Oberhofmarschallamt eingegliedert, später als Hofökonomiekasse diesem unterstellt. Die Aufgabe der Hofkasse bestand in der Verrechnung der Kosten für die herzogliche bzw. königliche Hofhaltung zu Stuttgart und Ludwigsburg (u.a. Lebensmittel, Holz, Hausrat, Dienstleistungen, unter Herzog Karl Eugen auch für die katholische Hofkapelle). Die Hofkasse ist zu unterscheiden von der königlichen Oberhofkasse, der Kasse der Hof- und Domänenkammer. Die im vorliegenden Repertorium GL 165 verzeichneten Hofkassenrechnungen befanden sich in der württembergischen Königszeit bei der Königlichen Hof- und Domänenkammer. Von der Hofkammer des Herzoglichen Hauses Württemberg gelangten sie im Frühjahr 1961 aus Schloß Monrepos als Depositum in das Staatsarchiv Ludwigsburg und wurden hier von dem Archivangestellten Röhrich verzeichnet; die Aufnahme wurde 1965 durch den Archivangestellten Burr und Regierungsoberinspektor Bürkle ergänzt. Der Bestand umfaßt 32 Bände mit 1,2 lfd. m. Archivalien gleicher Provenienz verwahrt das Hauptstaatsarchiv Stuttgart in den Beständen A 21 (Oberhofmarschallamt) und A 21a (Hofökonomie). Ludwigsburg, Juni 1965 Dr. W. Grube
32 Bände (1,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ