Anträge auf öffentliche Fürsorge, Einzelfälle Stö-Wä (Stöffler bis Wälder)
Vollständigen Titel anzeigen
A 594/322
A 594 Sozialamt / Wohlfahrtsamt
A 594 Sozialamt / Wohlfahrtsamt >> Soziale Hilfen >> Armenfürsorge: Einzelfälle
1892-1931
Enthält zumeist die Vernehmungsprotokolle der Armenpflege Tübingen für selbstständige männliche oder weibliche Personen (Tübinger und Auswärtige), teils mit Beilagen (Lebensläufe, Briefe, Aufstellungen des Unterstützungsaufwandes, ärztliche Berichte und Atteste etc.)
- Enthält u.a.:
- Verpflegung des Geisteskranken Eugen Strauß (gest. 17. Februar 1918, Typhus)
- Ortsarmenbehörde Tübingen sucht Unterkunft für krebskranke Susanne Talmon, die als unheilbar aus der Frauenklinik entlassen wird; 1912
- Fall Joseph Theurer (Braumeister, Nervenkrankheit nach Zivilgefangenschaft in Rumänien), enthält Passierschein (Reise von Bukarest nach Wien) und Reisepass mit Passbildern sowie Arbeitszeugnisse verschiedener Brauereien und der Münchner Brauerakademie; 1900-1918
- Deckung des Krankenhausaufenthalts der Christine Toni (ledige Fabrikarbeiterin), u.a. mit Schreiben der Mutter und Tonis Strafregister (Diebstahl, Urkundenfälschung etc.);
- Enthält u.a.:
- Verpflegung des Geisteskranken Eugen Strauß (gest. 17. Februar 1918, Typhus)
- Ortsarmenbehörde Tübingen sucht Unterkunft für krebskranke Susanne Talmon, die als unheilbar aus der Frauenklinik entlassen wird; 1912
- Fall Joseph Theurer (Braumeister, Nervenkrankheit nach Zivilgefangenschaft in Rumänien), enthält Passierschein (Reise von Bukarest nach Wien) und Reisepass mit Passbildern sowie Arbeitszeugnisse verschiedener Brauereien und der Münchner Brauerakademie; 1900-1918
- Deckung des Krankenhausaufenthalts der Christine Toni (ledige Fabrikarbeiterin), u.a. mit Schreiben der Mutter und Tonis Strafregister (Diebstahl, Urkundenfälschung etc.);
1 Faszikel
Sachakte
Strauß, Eugen
Talmon, Susanne
Theurer, Joseph, Braumeister
Toni, Christine
Fürsorgeanträge
Sozialhilfeakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ