Streitsache zwischen Nikolaus Spieß und den Untertanen und Hintersassen in den Gerichten Brombach und Höchst vor dem Freistuhl in Brakel
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 24 Nr. 278
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 24 Herrschaft Breuberg
Herrschaft Breuberg >> 6. Gerichtsbarkeit >> 6.7 Appellationen vor auswärtigen Gerichten >> 6.7.2 Freistuhl Brakel
1430, 1461
Enthält: (beschädigtes, unvollständiges) Schreiben von Albrecht Thann an Graf Michael I. von Wertheim wegen eines Treffens in Rottweil mit dem Prokurator [?]; Schreiben von Heinrich Schaner an Graf Wilhelm von Wertheim zum Stand der Klagesache; Vidimus der Bürgermeister von Miltenberg, Conrad Kreb und Ulrich Schmitt, mit dem Brief des Freigrafen des Freistuhls in Brakel, Johann von Hulschede, mit der Vorladung von Nikolaus Spieß und von Jobst Rotenbach als Prokurator vor das Freigericht
3 Blätter
Archivale
Die Urkunde 1462 Dezember 3 wurde zu den Urkundennachträgen überführt (G-Rep. 101 Nr. 24/278).
Hulschede, Johann von; Freigraf am Freistuhl in Brakel
Kreb, Conrad; Bürgermeister von Miltenberg
Rotenbach, Jobst; Prokurator Graf Michaels von Wertheim am Freigericht in Brakel
Schaner, Heinrich
Schmitt, Ulrich; Bürgermeister von Miltenberg
Spieß, Nikolaus
Thann, Albrecht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ