Johann Peck, Lic., Protonotar der Römischen Kanzlei, bekundet, dass Abt Michael von St. Emmeram ihm auf Bitten Kaiser Friedrichs III. und Bischof Ulrichs von Passau, Kanzler der Römischen Kanzlei, die Propstei Böhmischbruck, die ein werltliche ambt ist, leibgedingsweise übertragen hat und verspricht eidlich, die damit verbundenen Verpflichtungen einzuhalten, darunter die Abhaltung der Gottesdienste, die Versehung mit geeigneten Stellvertretern, Entrichtung der Steuern, jährliche Besuche im Kloster St. Emmeram, die Regelung der Schulden des [Vorgängers] Ulrich Heher, die Auswahl eines Nachfolgers und die auf Bitten des Kaisers, Bischof Ulrichs und Graf Haug von Werdenbergs auf drei Pfund Pfennige reduzierte Entrichtung der Gülten an St. Emmeram. SBZ: Wilhalm Maroltinger, Domherr von Regensburg etc. und Peter Gruntlacher, Chorherr von Moosburg. S1: Michael Gold, Dekan von St. Johann in Regensburg. S2: Hans Mistelbeck von Lintach. Notariatsinstrument des Thomas Petri von Teya, kaiserlicher Notar, Kleriker des Bistums Passau