Johannes Diethalm, Pfarrer, Berchtold Bertsch, Leonhard Bartembach, Petrus Lang, Andreas Rampacher, Augustinus Thaurer und Bernhard Griebler, Prediger, alle bepfründet an der Pfarrkirche zu Gemmingen, bekunden, daß Blicker von Gemmingen, ihr "günstiger, lieber junckher", eine neue Ordnung und Statuten für die Präsenz zu Gemmingen gestiftet und erlassen hat, und erkennen diese Ordnung, sofern sie durch den Bischof von Worms bestätigt wird, als verbindlich an.
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Johannes Diethalm, Pfarrer, Berchtold Bertsch, Leonhard Bartembach, Petrus Lang, Andreas Rampacher, Augustinus Thaurer und Bernhard Griebler, Prediger, alle bepfründet an der Pfarrkirche zu Gemmingen, bekunden, daß Blicker von Gemmingen, ihr "günstiger, lieber junckher", eine neue Ordnung und Statuten für die Präsenz zu Gemmingen gestiftet und erlassen hat, und erkennen diese Ordnung, sofern sie durch den Bischof von Worms bestätigt wird, als verbindlich an.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {69 von Gemmingen-Gemmingen U 40 Verweisung 2}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Gemmingen Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen
Archiv der Freiherren von Gemmingen-Gemmingen >> Urkunden
1514 Februar 24 (auf sanct Mathis tag, deß heiligen zwolfbotten, 1514)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Johannes Diethalm, Pfarrer, Berchtold Bertsch, Leonhard Bartembach, Petrus Lang, Andreas Rampacher, Augustinus Thaurer und Bernhard Griebler, Geistliche zu Gemmingen
Empfänger: Blicker von Gemmingen
Siegler: Die Aussteller mit dem Siegel der Gemminger Präsenz
Überlieferungsart: Abschrift
Empfänger: Blicker von Gemmingen
Siegler: Die Aussteller mit dem Siegel der Gemminger Präsenz
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:00 MESZ