Geschützte Tiere - Übertreiben wir es mit dem Artenschutz?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170030/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
23. März 2017
Biber, Kormoran und Co. erobern die Natur zurück. Zum Ärger von Fischern und Landwirten, die um ihre Erträge fürchten. Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) fordert deshalb: öfter schießen - trotz Artenschutz.
Berufsfischer am Bodensee sehen ihren Fischbestand seit Jahren durch den Kormoran gefährdet. Landwirte fluchen über Biber und Wildschweine, weil sie die Äcker zerstören. Und wer ein größeres Bauprojekt plant, dem können Eidechsen, Kröten oder Fledermäuse mächtig Ärger machen.
Vom Aussterben bedrohte Tierarten sind nach einer EU-Richtlinie streng geschützt. So haben Rotmilane den Bau neuer Windkrafträder im Kreis Göppingen verhindert. Fledermäuse sorgen für Auseinandersetzungen bei der geplanten Hesse-Bahn im Nordschwarzwald. Und müssen Eidechsen umgesiedelt werden, kann das Millionen kosten, wie bei Stuttgart 21.
Wird der Fortschritt wegen einiger Gelbbauchunken und der Kleinen Hufeisennase ausgebremst? Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) will den Artenschutz nicht überspannen und fordert eine Jagdfreigabe für Kormoran und Biber. Die Tiere seien in Baden-Württemberg zur Plage geworden.
Gast im Studio: Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium
Berufsfischer am Bodensee sehen ihren Fischbestand seit Jahren durch den Kormoran gefährdet. Landwirte fluchen über Biber und Wildschweine, weil sie die Äcker zerstören. Und wer ein größeres Bauprojekt plant, dem können Eidechsen, Kröten oder Fledermäuse mächtig Ärger machen.
Vom Aussterben bedrohte Tierarten sind nach einer EU-Richtlinie streng geschützt. So haben Rotmilane den Bau neuer Windkrafträder im Kreis Göppingen verhindert. Fledermäuse sorgen für Auseinandersetzungen bei der geplanten Hesse-Bahn im Nordschwarzwald. Und müssen Eidechsen umgesiedelt werden, kann das Millionen kosten, wie bei Stuttgart 21.
Wird der Fortschritt wegen einiger Gelbbauchunken und der Kleinen Hufeisennase ausgebremst? Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) will den Artenschutz nicht überspannen und fordert eine Jagdfreigabe für Kormoran und Biber. Die Tiere seien in Baden-Württemberg zur Plage geworden.
Gast im Studio: Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium
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BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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