1.) Die Hälfte an dem Haus und dem Sitz zu Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Äckern, Wiesen, Weinga...
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Urk. 14, 13378
A I u, von Trott und Verschuer sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Trott, Nr. 6
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe T-Z >> Trott, (von) und Verschuer, von >> 1750-1799
1755 November 20
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Hälfte an dem Haus und dem Sitz zu Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Äckern, Wiesen, Weingarten und allem anderen Zubehör; 2.) sechs Mark Geld Rotenburger Währung jährlich aus dem Geschoss zu Lispenhausen, halb an Michaelis und halb an Walpurgis, welche sechs Mark auch zu dem Burglehen gehören und mit 55 Mark ablösbar sind; 3.) zwei Häuser auf dem Schloss des Landgrafen von Hessen zu Wildeck [Burgruine in der Gemarkung Raßdorf, Gem. Wildeck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eines rechts bei dem Tor gelegen, wo man hineingeht, und das andere bei der neuen Kemenate; 4.) drei Baumgärten an dem Berg zu Wildeck, die zu diesem Burglehen gehören; 5.) ein Burglehen auf dem landgräflichen Schloss Rotenburg [Burg bzw. Schloss in der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und etliche Äcker an dem Berg zu Rotenburg gelegen, die zu dem Burglehen gehören; 6.) ein Burglehen in der Stadt zu Rotenburg [Rotenburg an der Fulda, Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], nämlich ein freies Haus bei St. Georg und zwei Mark Geld Rotenburger Währung, die jährlich vom Rathaus zu Rotenburg anfallen und auch zu dem Burglehen gehören; 7.) das Dorf Süß [Ortsteil der Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Wasser, Weide und allem anderen Zubehör, wie dieses die Vorfahren und Eltern der 1448 Belehnten innehatten; 8.) etliche Obleien zu Süß von Gütern, die dem verstorbenen Simon Kratz gehört und die die 1448 Belehnten gekauft hatten; 9.) die Freiheit zweier Güter und eines Vorwerkes mit ihrem Zubehör zu Bebra [Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], worauf 1448 Johann Tigel und Johann Schaub saßen; 10.) ein freies Vorwerk zu Dankerode [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit seinem Zubehör; 11.) die Güter der 1448 Belehnten um Rotenburg und in dem Gericht Rotenburg gelegen; 12.) zwei Hufen Land im Feld zu Braach [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine genannt die Tufelshufe und die andere genannt die Fegelshufe; 13.) das Kirchlehen zu Diemerode [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] mit der (weddeme) und allem Zubehör; 14.) die Mühle zu Diemerode und die Männer und Güter der 1448 Belehnten, die sie da hatten, mit Gericht und Recht auf ihren Gütern, wie das die Eltern 1448 Belehnten hergebracht hatten; 15.) drei Gänse, sechs Michaelishühner, drei Fastnachtshühner, anderthalb Schock Eier und zehn Schillinge ohne zwei Heller in dem Dorf Dens [Ortsteil der Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 16.) ein Teich, gelegen unter dem landgräflichen Schloss Wildeck gegen (Seulingssee), mit dem Vorbehalt der freien Fischerei in dem Teich für den Landgrafen von Hessen während der Zeit, in der der Teich zu Wildeck gehört; 17.) ein Baumgarten unter dem landgräflichen Schloss Wildeck zu (Urthede), als Burg- und Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Friedrich Robert
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Friedrich Robert
Belehnte/r: Heinrich Adolf Trott, Sohn des verstorbenen Ernst Friedrich Trott, dann anstatt des Sohnes des verstorbenen Ernst Heinrich August Trottt, Karl Gottfried Friedrich Trott, dessen Vormund Johann Eckhard Becker, ferner Hartmann Ludwig Trott, Sohn des verstorbenen Hans Wilhelm Trott, Adolf Trott, Sohn des verstorbenen Karl Trott, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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