Didrick Freseken und seine Frau Margarete verkaufen dem Propst Hinrich von Rhemen (Remmen), der Priorin Margarete Vogedes und dem Konvent des Klosters zu Oelinghausen (Olinchusen) ihren großen Hof mit dem kleinen (luttiken) Hof. Auf dem großen Hof wohnt nun Johan Scheper. Beide Höfe liegen zu Wippringsen (Witmerinchusen) im Kirchspiel und Gericht [Körbecke] [Der Name "Körbecke" irrtümlich ausgelassen]. Die Höfe sind freies Eigengut. Die Verkäufer lassen die beiden Höfe vor dem Gericht zu Körbecke an der Möhne (Corbeke op der Moene), in das die Höfe dingpflichtig sind, auf. Margarete, die Ehefrau des Freseken, verzichtet, falls sie ein Recht einer Leibzucht oder Morgengabe haben sollte. Die Verkäufer versprechen Währschaft. Siegelankündigung des Freseken, Siegelbitte an Goderd Wrede zu Reigern (Reyderen) und Johann Fürstenberg (Forstenberge) zu Höllinghofen (Hoelkinckhouen), Siegelankündigung des Henneke Dunker, Richter des Kölner Erzbischofs zu Körbecke. Zeugen: Johan Schulte zu Körbecke und Hynrich Sundach. Datum 1484 April 8 (feria quinta proxima post dominicam Judica).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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