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Der Notar Berthold [genannt Rode], von Aschaffenburg, [Sohn des]
verstorbenen Emicho (Embrichonis) genannt Rode von Aschaffenburg,
Kleriker der Ma...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1311 Dezember 9
Ausfertigung, Pergament, Notarszeichen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno nativitatis eiusdem millesimo trecentesimo undecimo indictione nona nona die mensis Decembris regnante serenissimo principe domino Henrico Dei gracia Romanorum rege semper augusto regni vero ipsius anno tercio; Acta sunt hec in oppido Aschaffinburgensis dyocesis Maguntinensis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Notar Berthold [genannt Rode], von Aschaffenburg, [Sohn des] verstorbenen Emicho (Embrichonis) genannt Rode von Aschaffenburg, Kleriker der Mainzer Diözese, öffentlicher Notar kraft kaiserlicher Autorität, vidimiert auf Bitte Heinrichs [von Weilnau], Abt von Fulda, zwei Urkunden. Handlungsort: Aschaffenburg. Notarszeichen. Inserierte Urkunden: [1.] Urkunde König Heinrichs [VII.] von 1310 September 6 [vgl. Nr. 208]. [2.] Urkunde König Heinrichs [VII.] für Stadtrat und Schultheiß von Schweinfurt von 1309 November 11, mit dem auf der Rückseite aufgedrückten Majestätssiegel und mit folgenden Inhalt: König Heinrich [VII.] befiehlt dem Stadtrat und Schultheißen von Schweinfurt, die Bürger der Stadt Hammelburg und die Leute des Abtes von Fulda nicht vor ihr Gericht zu ziehen. Diese sollen vielmehr gemäß den königlichen und kaiserlichen Privilegien der Äbte bei diesen Recht suchen. Ausstellungsort: Colmar. Notarszeichen. (Datum Columbarie sub secreto nostro III Idus Novembris regni nostri anno primo). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von (Wiler), Ulrich genannt Pavey, beide Kanoniker von Aschaffenburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold genannt Ruschebusch, Vikar von Aschaffenburg und Bruder Berthold, Mönch des Klosters Neuenberg bei Fulda
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Für die Urkunde von 1309 November 11: Schannat, Corpus Traditionum Fuldensium, S. 401; Regest: Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich VII., Nr. 187.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.