Urteilsbrief des Bischofs Johann [III.] zu Eystett in Sachen des Wolff von Wemding gegen Melchior von Newenegk, Statthalter der Deutschordens-Ballei zu Franken und Komtur zu Ellingen, wegen des Zehenten auf dem Nuspu{e}hel und aus einem Hofe zu Aspach: Danach sind der Komtur und das Deutsche Haus zu Ellingen schuldig dem Kläger die betreffenden Zehenten als sein väterliches Erbe herauszugeben, ebenso die Nutzung derselben seit Anhängigmachung des Rechtsstreites, jedoch nicht aus den vorangegangenen Jahren. Anwalt der Deutschherren: Wernher von Newhaus, Komtur zu O{e}tingen. - Lehenherr: Graf Ulrich zu Ötingen. - Vernommene Zeugen: Seycz, Kaplan von Schambach, Hans Kugler von Monheim, Wilhelm Risser (Hans von Seckendorff's Diener zu Gosheim), Concz Sengel von Rotenperg, Hans Stainlein von Monheim, Hans Pawr von Vczing, Hans Wucherer von Wispuhel, Hans Kunig von Wispuhel, Fricz Mulner von Woluerstat, Ulrich Muller von Woluerstat
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Urteilsbrief des Bischofs Johann [III.] zu Eystett in Sachen des Wolff von Wemding gegen Melchior von Newenegk, Statthalter der Deutschordens-Ballei zu Franken und Komtur zu Ellingen, wegen des Zehenten auf dem Nuspu{e}hel und aus einem Hofe zu Aspach: Danach sind der Komtur und das Deutsche Haus zu Ellingen schuldig dem Kläger die betreffenden Zehenten als sein väterliches Erbe herauszugeben, ebenso die Nutzung derselben seit Anhängigmachung des Rechtsstreites, jedoch nicht aus den vorangegangenen Jahren. Anwalt der Deutschherren: Wernher von Newhaus, Komtur zu O{e}tingen. - Lehenherr: Graf Ulrich zu Ötingen. - Vernommene Zeugen: Seycz, Kaplan von Schambach, Hans Kugler von Monheim, Wilhelm Risser (Hans von Seckendorff's Diener zu Gosheim), Concz Sengel von Rotenperg, Hans Stainlein von Monheim, Hans Pawr von Vczing, Hans Wucherer von Wispuhel, Hans Kunig von Wispuhel, Fricz Mulner von Woluerstat, Ulrich Muller von Woluerstat
Ritterorden, Urkunden 1567
Zusatzklassifikation: Urteilsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1463 Dezember 5
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geschehen zu Eystett an Montag vor sannd Niclastag 1463.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. Libell mit (rotem) Sekretsiegel.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. Libell mit (rotem) Sekretsiegel.
Eichstätt, Johann III. (von Eych) Bischof v. (1445-1464)
Neuneck, Melchior v. (Statthalter der Ballei Franken, Komtur zu Ellingen)
Seckendorff, Johann v. (zu Gosheim)
Wemding, Wolf v.
Oettingen, Ulrich Graf v.
Neuhausen, Werner v. (Komtur zu Oettingen)
Kugler, Johann
Risser, Wilhelm
Sengel, Konrad
Steinlein, Johann
Baur, Johann
Wucherer, Johann
Kunig, Johann
Mulner, Friedrich
Müller, Ulrich
Seitz (Kaplan zu Schambach)
Eichstätt (Lkr. Eichstätt), Ausstellungsort
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Kommende
Nußbühl (Gde. Fünfstetten, Lkr. Donau-Ries)
Asbach (Lkr. Donau-Ries)
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), Komtur
Schambach (Stadt Treuchtlingen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Kaplan
Monheim (Lkr. Donau-Ries)
Rothenberg (Gde. Wolferstadt, Lkr. Donau-Ries)
Itzing (Stadt Monheim, Lkr. Donau-Ries)
Wisbühl (unklar)
Wolferstadt (Lkr. Donau-Ries)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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