Maria Susanna geb. von Sürgenstein, Äbtissin (St. Stephan Augsburg): Weil am 27.3.1690 ihre Schwester Maria Anna von Pappenheim geb. von Sürgenstein verstorben sei, sie sie aber neben ihrer anderen Schwester Maria Margaretha Schertel von Burtenbach in ihrem Testament bestimmt habe, hat sie als Miterben ihren Vetter Hans Friedrich Schertel von Burtenbach eingesetzt, dem ihr Drittel an Staufen zufallen soll - wenn er katholischer Religion ist, ansonsten soll er Miterbe bleiben, aber bei Verkauf des Gutes genannte Summen Hans Christoph von Werdenstein und seinem Bruder Hans Wolf Schertel von Burtenbach geben. Sie ergänzt, ändert und bestätigt ihr Testament durch genannte Regelungen unter Berücksichtigung u. a. von Ernst Friedrich Schertel von Burtenbach, Frau "Blymen(in)" auch Frau von Pappenheim, Franz Ferdinand Johann von Sürgenstein, Johann Albrecht (von Sürgenstein?), Domherr zu Würzburg, Franz Diet(e)rich von Guttenberg, Eustachius Egolf von Westernach, Weihbischof, Maria Carlina von Westernach Frau zu Edelstätten, Maria Anna Schenk von Stauffenberg geb. von Westernach, Maria Ludowica von Riedheim ("Ritheim") geb. von Westernach, Maria Margaretha Concordia von Haxthausen, deren Töchter Maria und Barbara, die Stiftsfräulein Frl. Maria und Frl. Margaretha Franziska von Bubenhofen, Frl. Maria Rosa von Braschberg, Maria Schliderer von Lachen, Frl. Maria Josepha von Eib und Maria Eva Rosina von Bodmann ("Bottmann"), außerdem soll der Vogt Johann Joseph Hueber von ihrem Anteil von Staufen eine jährliche Gülte von 50 Gulden erhalten.