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Stellung und Musterung der Ritterpferde
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Enthält: Ausschreiben der Regierung an die bremischen Landstände und verdischen Neubelehnten vom 27. Juni 1674; Gesuch der bremischen Stände vom 10. Juli 1674 um Befreiung von der Stellung der Ritterpferde (mit Anlage); weiteres Ausschreiben der Regierung vom 13. Juli 1674 wegen Musterung der Ritterpferde; königliches Schreiben vom 4. August 1674 wegen Befreiung der Stände von der Aufbringung des Rossdienstes, mit Antwortschreiben vom 17. September 1674; Schreiben der Regierung an die Stände vom 19. November 1674 wegen Bereitstellung der Pferde für den Ernstfall; Memorial der alten bremischen Ritterschaft vom1. Dezember 1674 wegen Berichtigung des Rossdienstes und Unterhaltung der Ritterpferde; Memorial der bremischen Stände vom 5. Dezember 1674 wegen bevorstehender Musterung der Ritterpferde und Berichtigung des Rossdienstes
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.