Die Kommissare Georg Kögel und Thomas Brandthofer (Prandthover), beide Mitglieder des Rats zu München, nahmen im Auftrag des Rats und des Bürgermeisters der Stadt München am 27. Oktober 1654 eine Inventur des Vermögens, Besitzes und der Schulden der verstorbenen Katharina Weber vor, Witwe des Hans Weber, kurfürstlicher Hofgärtner und Bürger zu München, um ihren drei hinterbliebenen Söhnen, Ubald, Kanoniker des Augustiner-Chorherrenstifts Ranshofen, Raimund, Angehöriger des Kapuzinerordens, sowie Maximilian, Mitglied des Ordens der Paulaner im Kloster Neudeck, das Erbe nach Abzug der Schulden auszuhändigen. S1: Georg Kögel, Mitglied des Rats zu München. S2: Thomas Brandthofer, Mitglied des Rats zu München
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Die Kommissare Georg Kögel und Thomas Brandthofer (Prandthover), beide Mitglieder des Rats zu München, nahmen im Auftrag des Rats und des Bürgermeisters der Stadt München am 27. Oktober 1654 eine Inventur des Vermögens, Besitzes und der Schulden der verstorbenen Katharina Weber vor, Witwe des Hans Weber, kurfürstlicher Hofgärtner und Bürger zu München, um ihren drei hinterbliebenen Söhnen, Ubald, Kanoniker des Augustiner-Chorherrenstifts Ranshofen, Raimund, Angehöriger des Kapuzinerordens, sowie Maximilian, Mitglied des Ordens der Paulaner im Kloster Neudeck, das Erbe nach Abzug der Schulden auszuhändigen. S1: Georg Kögel, Mitglied des Rats zu München. S2: Thomas Brandthofer, Mitglied des Rats zu München
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 64
Paulanerkloster München Urkunden 1655 November 3
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1655 November 3
Paulanerkloster Au Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 Papiersiegel über Wachs
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Den (dri)tten novembris ein sechzechenhundert fünff und fünffzigisten jahr.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1655
Monat: November
Tag: 3
Äußere Beschreibung: 20,3x32,4 cm; 4 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Den (dri)tten novembris ein sechzechenhundert fünff und fünffzigisten jahr.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1655
Monat: November
Tag: 3
Äußere Beschreibung: 20,3x32,4 cm; 4 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Weber: Katharina, Witwe des Hans Weber, kurfürstlicher Hofgärtner und Bürger zu München
Weber: Ubald, Kanoniker des Augustiner-Chorherrenstifts zu Ranshofen und Sohn der verstorbenen Catharina Weber
Weber: Raimund, Angehöriger des Ordens der Kapuziner zu München und Sohn der verstorbenen Catharina Weber
Weber: Maximilian, Angehöriger des Ordens der Paulaner im Kloster Neudeck zu München und Sohn der verstorbenen Catharina Weber
Kögel: Georg, Mitglied des Rats und Kommissar der Stadt München
Brandhofer: Thomas, Mitglied des Rats und Kommissar der Stadt München
München (krfr.St.)
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck
Ranshofen (Gde. Braunau a. Inn, OÖ), Augustiner-Chorherrenstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ