Exzesse, Versuche zu deren Abhilfe und Verhandlungen
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MBKB, GAB 4033
C 48 Nr. 197-199
12125
MBKB, GAB Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth >> 2. Bestände >> 2.2. Landesherrschaft (GAB) >> 2.2.1. Innenpolitik/Außenpolitik/Militaria >> 2.2.1.10. Militaria >> 2.2.1.10.3. 30-jähriger Krieg und Friedensverhandlungen 1648, Restitutionen
1633-1634
enthält u.a.: Enthält: 197. Kopie eines Rezesses zwischen dem schwedischen Obersten Claus Hostner und der Stadt Windsheim wegen des dortigen Winterquartiers; Bericht über Soldaten-Exzesse zu Pegnitz und Umgebung, über das Einlangen des Rittmeisters Rosa zu Creußen; Schreiben der Generalmajore Bullach und Lohausen an die Kulmbachischen Räte wegen begehrter Unterstützung; Korrespondenzen und Berichte, darunter einer Christian Agricolas sowie zwei Schreiben des Obristen Hastner und des Quartiermeisters Wrangel in verschiedenen militärischen Angelegenheiten (1633, 5. Januar bis 10. April);
198. Des brandenburgischen Rats und Gesandten Christoph Agricola Relationen an den Kurfürsten und die Regierung zu Plassenburg über den Ausgang des Heilbronner Konvents; Kreiskonvent in Würzburg und Abschied zur Bestellung der Kreisräte; seine Sendung an den schwedischen Reichskanzler Oxenstierna (1633, 8. Mai bis 16. August);
199. Schreiben des Markgrafen Christian an den schwedischen Kanzler Axel Oxenstierna betreffend die geforderten Quoten von der in Heilbronn bewilligten und auf sechs Monate erhöhten Römermonat-Kontribution; Abordnung des Moritz Kanne als Abgesandten zum consilium formatum; Instruktionen und Berichte desselben; Deputation des nämlichen zum Tage nach Frankfurt und Nachrichten über die Verhandlungen dort; Absendung Halbmaiers ebendahin wegen der geforderten Kontribution und Tod Kannes(1633, 30. Juni bis 1634, 19. Juni)
198. Des brandenburgischen Rats und Gesandten Christoph Agricola Relationen an den Kurfürsten und die Regierung zu Plassenburg über den Ausgang des Heilbronner Konvents; Kreiskonvent in Würzburg und Abschied zur Bestellung der Kreisräte; seine Sendung an den schwedischen Reichskanzler Oxenstierna (1633, 8. Mai bis 16. August);
199. Schreiben des Markgrafen Christian an den schwedischen Kanzler Axel Oxenstierna betreffend die geforderten Quoten von der in Heilbronn bewilligten und auf sechs Monate erhöhten Römermonat-Kontribution; Abordnung des Moritz Kanne als Abgesandten zum consilium formatum; Instruktionen und Berichte desselben; Deputation des nämlichen zum Tage nach Frankfurt und Nachrichten über die Verhandlungen dort; Absendung Halbmaiers ebendahin wegen der geforderten Kontribution und Tod Kannes(1633, 30. Juni bis 1634, 19. Juni)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Agricola, Christoph
Halbmaier
Kanne, Moritz
Oxenstierna, Axel, schwedischer Reichskanzler
Creußen
Frankfurt am Main
Heilbronn
Pegnitz
Würzburg
Consilium formatum
Heilbronner Konvent
Kontribution
Römermonat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:36 MESZ
Hierarchie
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