Die Zechpröpste und die Kreuztracht der Kirche St. Nikolaus in Waidringer Pfarr zu Kirchdorf im Leukental im Gericht Kitzbühel bestätigen, dass St. Zeno auf Ersuchen der Kreuztracht einen Kaplan dauerhaft nach Waidring abstellt, um dort den täglichen Gottesdienst abzuhalten, da durch die grossen wasser und schwaren wetter die Kreuztracht den Gottesdienste in der Pfarrkirche nicht besuchen kann. Dem Kaplan soll das bisherige Mesnerhaus zum Wohnen zur Verfügung stehen. Zum Unterhalt des Kaplans und der Messe übertragen die Zechpröpste frei eigene Güter in den Gerichten Kitzbühel und Marquartstein (Gut Endgassen in der Pfarrei Kirchdorf im Gericht Marquartstein, zwei halbe Guter zu Einwall in Kirchdorfer Pfarrei im Gericht Kitzbühel einschließlich Zehnt, Gut Hausberg in der Pfarrei St. Johann im Gericht Kitzbühel, Gut Leyrerlehen zu Kössen, Gut Achrain in der Pfarrei St. Johann im Gericht Kitzbühel);. S1: Hans von Haslang zu Mosen, S2: Peter Fröschl zum Tauerstein
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Die Zechpröpste und die Kreuztracht der Kirche St. Nikolaus in Waidringer Pfarr zu Kirchdorf im Leukental im Gericht Kitzbühel bestätigen, dass St. Zeno auf Ersuchen der Kreuztracht einen Kaplan dauerhaft nach Waidring abstellt, um dort den täglichen Gottesdienst abzuhalten, da durch die grossen wasser und schwaren wetter die Kreuztracht den Gottesdienste in der Pfarrkirche nicht besuchen kann. Dem Kaplan soll das bisherige Mesnerhaus zum Wohnen zur Verfügung stehen. Zum Unterhalt des Kaplans und der Messe übertragen die Zechpröpste frei eigene Güter in den Gerichten Kitzbühel und Marquartstein (Gut Endgassen in der Pfarrei Kirchdorf im Gericht Marquartstein, zwei halbe Guter zu Einwall in Kirchdorfer Pfarrei im Gericht Kitzbühel einschließlich Zehnt, Gut Hausberg in der Pfarrei St. Johann im Gericht Kitzbühel, Gut Leyrerlehen zu Kössen, Gut Achrain in der Pfarrei St. Johann im Gericht Kitzbühel);. S1: Hans von Haslang zu Mosen, S2: Peter Fröschl zum Tauerstein
Kloster St. Zeno Urkunden, BayHStA, Kloster St. Zeno Urkunden 491
St. Zeno Fasc. 4 (Tirol)
St. Zeno Urk. 1485 VIII 3 - 2
Kloster St. Zeno Urkunden
Kloster St. Zeno Urkunden >> 1401-1500
1485 August 3
Kloster St. Zeno Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: beide S anhängend, S1 stark beschädigt, S2 leicht beschädigt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an mitichen vor des heiligen sand Oswalds tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1485
Monat: 8
Tag: 3
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an mitichen vor des heiligen sand Oswalds tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1485
Monat: 8
Tag: 3
Waidring (PB Kitzbühel, Tirol, A): St. Nikolaus
Waidring (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei
Kirchdorf i. Tirol (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Kloster St. Zeno
Marquartstein (Lkr. Traunstein), Pfleggericht
Einwall (Gde. Kirchdorf i. Tirol, PB Kitzbühel, Tirol, A)
Kössen (PB Kitzbühel, Tirol, A)
Sankt Johann i. Tirol (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei: Hausberg
Sankt Johann i. Tirol (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei: Achrain
Hausberg (Hof in der Pfarrei St. Johann i. Tirol, PB Kitzbühel, Tirol, A)
Entfelden (Gde. Reit im Winkl, Lkr. Traunstein)
Achrain (Hof in der Pfarrei St. Johann i. Tirol, PB Kitzbühel, Tirol, A)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
CC0 1.0 Universell