Beziehungen zum Partei- und Regierungsapparat und Korrespondenz innerhalb der Akademie 1950-1963
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AdK-O 0002
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 01. Präsidium >> 01.2. Externe Beziehungen, Erklärungen, Preise und Orden >> 01.2.1. Beziehungen zu Institutionen, gesellschaftlichen Organisationen und Personen
1950 - 1961, 1963
Enthält: Vermerke, Korrespondenz 1) des Präsidiums, betr. - Mitteilung von Otto Nagel an Paul Wandel über Plenumsdiskussion u.a. zum Schicksal von Georg Lukács, 1957 - Vorschlag von Otto Nagel an Otto Grotewohl für die Verleihung des Vaterländischen Verdienstordens an Max Butting, Text "Entwurf für eine Stellungnahme der Deutschen Akademie der Künste zur sowjetischen Note vom 27.11.1958 über die Berlinfrage", 1958 - Mitteilung von Otto Nagel an Alfred Kurella u.a. über ein Schreiben von Bernhard Kretzschmar an den "Sonntag", Anordnung von Otto Nagel an die Sektion Bildende Kunst über eine würdigere Aufbewahrung der in der Akademie befindlichen Totenmasken von Mitgliedern, Einladung von Otto Nagel an Herbert von Buttlar für einen Besuch der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten Weimar,1959 - Dank von Willi Bredel an die Mitwirkenden an der Veranstaltung zu Ehren von Kurt Tucholsky (u.a. Briefwechsel von Otto Nagel mit Mary Tucholsky), Mitteilung von Otto Nagel an das Büro des Akademiepräsidiums über die Einsetzung von Erwin Scholz als Kommissarischer Direktor, Information von Otto Nagel an Siegfried Wagner über Parteigruppen-Diskussion zur Teilnahme an der Eröffnung des Gebäudes der Westberliner Akademie am Hanseatenweg, 1960 - Schreiben von Bernhard Kretzschmar an Otto Nagel, u.a. kritische Haltung zur geplanten Ausstellung "Junge Künstler", 1961 - Schreiben von Georg Wenzel an den Akademiepräsidenten mit Bitte um Unterstützung eines Antrages von Rudolf Fleischmann, 1963 2) der Direktion, betr. - Stellungnahme von Rudolf Engel zur Rückgabe von Gemälden durch die Regierung der UdSSR an die Dresdner Galerie, ADN-Text "Freundschaftstat der Regierung der UdSSR - 750 Gemälde aus der Dresdner Galerie der Regierung der DDR übergeben" (u.a. Dank des Akademiepräsidiums und Text "Als ich gestern Mittag....", o.J., o.V.), 1955 - Kündigungsschreiben des Akademiedirektors Rudolf Engel, 1957 3) der Sektion Bildende Kunst, betr. - Forderung der [Direktion] nach einer differenzierten Rechenschaftslegung und einer Efektivierung der bisher geleisteten Arbeit der Sektion 1953 - Schreiben von Otto Nagel an Heinrich Ehmsen, Max Schwimmer, Heinrich Drake, John Heartfield und Hans Theo Richter mit Bitte um Teilnahme am Kongreß des Verbandes Bildender Künstler in Leipzig, 1959 4) der Sektion Darstellende Kunst, betr. - Forderung der [Direktion] nach einer differenzierten Rechenschaftslegung und einer Effektivierung der bisher geleisteten Arbeit der Sektion, 1953 - Mitteilung von Herbert Ihering an das Präsidium über den Sektionsbeschluß der Zuwahl von Heinz Hilpert und Galina Ulanowa, 1958 5) der Sektion Dichtkunst und Sprachpflege, betr. - Forderung der [Direktion] nach einer differenzierten Rechenschaftslegung und einer Effektivierung der bisher geleisteten Arbeit der Sektion, 1953 - Vorbereitung von Ehrungen für Ludwig Renn Ehm Welk und Friedrich Wolf, 1958 6) der Sektion Musik, betr. - Übersendung eines Schreibens von Werner Wolf mit Stellungnahme zum "Neuen Volksliederbuch für gemischten Chor" durch Ernst Hermann Meyer, Vermerk von Leo Spies über die Vorbereitung der gemeinsamen Publikation mit der Westberliner Akademie der Künste über Carl Friedrich Zelter, 1958 - Antrag von Hanns Eisler, betr. Übertragung eines Forschungsauftrages an Cornelia Schröter für die geplante Herausgabe einer einstimmigen Volksliedersammlung, 1959 7) mit der Parteigruppe der Akademie, betr. - Mitteilung von Otto Nagel an Alfred Kurella über ungenügende Arbeit des Partei-Aktivs der Akademie, 1958 - Einladungen zu Parteigruppen-Sitzungen - Absagen der Teilnahme von Ottmar Gerster, Max Lingner, Max Schwimmer, 1958-59 Darin: - Zahlungsbelege der Universal-Edition Wien über Tantiemen aus Aufführungen von Opern Eugen d' Alberts in die Eugen-d' Alberts-Stiftung der ehemaligen Preußischen Akademie der Künste, 1945-56 - Protokoll der 1. Sitzung des Friedenskomitees der Deutschen Akademie der Künste am 12.10.1950 mit Beiträgen von Rudolf Engel, Hanns Eisler, Arnold Zweig, Helene Weigel, Ilse Rodenberg, Bertolt Brecht, Ernst Hermann Meyer;
Präsidium
1 Mappe, 97 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0002
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ
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