47/7 [fol. 294]: 1774 Oktober 27 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Hoffmann jun., Sartorius, Hoffmann sen., Tafinger, Hofacker, Breyer, Jaeger, Sigwart, Schott, Kies, Uhland, Baur, Accessit: Kapff. Abwesend wegen Krankheit: Cotta, Kanzler Reuss, Ploucquet.; Pro notitia: 1.) Gebrauch des Siegels für den Bericht in der Biberacher Sache; für die beiden Gmelinschen Todesberichte; für den Anschlag wegen der Bibliothek. [UAT 47/7, Bl. 294]; 2.) Antwortschreiben der Regierung in Karlsruhe wegen der Schulden des Peterson. [UAT 47/7, Bl. 294]; Ad deliberandum: 1.) Untersuchung durch ein Mitglied des Collegium Deputatorum und des Syndicus in der Pfleger Kapffischen Klage und der Ringinger Kirchenstuhlsache gegen den Hofkaplan und Vikar in Ringingen. [UAT 47/7, Bl. 294]; 2.) Veranlassung eines Schreibens durch den Syndicus wegen der Bitte der verwitweten Pfarrerin Frommann zu Weilimdorf an den damaligen Pfarrer Seeger dasselbst um Vergütung der spezifizierten Pfarrhauskosten. [UAT 47/7, Bl. 294]; 3.) Abfassung des Weinberichts nach Distibuierung der zweiten Hälfte. [UAT 47/7, Bl. 294']; 4.) Aufnahme des Hauses der Buchbinderin Bliefers gegen obrigkeitliche Versicherung wegen Klage des Pflegers Gottschick. [UAT 47/7, Bl. 294']; 5.) Consignatio der Erbsinteressenten der verstorbenen Jungfer Neuheuser durch Univ.-Syndicus Gaum (Sartorius). [UAT 47/7, Bl. 294']; 6.) Bezahlung des jährlichen Gehalts von 40 fl für den Subbibliothekar M. Reuss ab Dienstantritt desselben am 19. Mai 1774. [UAT 47/7, Bl. 295]; 7.) Kommunikation der Bitte des stud. Wolfg. Christoph Henr. Hauf aus Biberach um das Stipendium Boegglinianum an den Supremus Deputatus Prof. Cotta. [UAT 47/7, Bl. 295]; 8.) Aufnahme des Joseph Friedrich, Sohn der verwitweten Specialin Bilhuber zu Urach, in das Stipendium Weinmannianum auf ein Gutachten des Administrators Prof. Tafinger. [UAT 47/7, Bl. 295]; 9.) Zirkulation des Berichts von Prof. Uhland als Ephorus des Stipendium theologicum wegen der Stipendien beim Kloster.; 10.) Aufnahme des M. Georg Friedrich Frauer in das Stipendium Kellenbenzianum (Prorektor, Adminisrator). [UAT 47/7, Bl. 295]; 11.) Verlegung der Bitte der verwitweten Frau Bilfinger für ihren Sohn Wendel, Schüler auf der herzogl. Militärpflanzschule auf der Solitude, um das Stipendium Reinhardianum durch Prof. Uhland als Administrator. [UAT 47/7, Bl. 295]; 12.) Reichung eines Gratials von 30 fl an die verwitwete Pfarrerin Hoffmann zu Weilimdorf. [UAT 47/7, Bl. 295']; 13.) Reichung eines Fruchtgratials von 2 Schl. Dinkel an den Univ.-Scribenten Grüb. [UAT 47/7, Bl. 295']; 14.) Reichung von 8 fl an die verwitwete Pfarrerin Jahn, geb, Maichel, zu Stuttgart. [UAT 47/7, Bl. 295']; 15.) Reichung von 2 fl an Christoph Zipp, Weingärtner, seit 5 Jahren blind. [UAT 47/7, Bl. 295']; 16.) Reichung von 2 fl an Maria Magdalena Dorner, Tucmacherswitwe. [UAT 47/7, Bl. 295']; Beratung über ein Schreiben des Herzogs wegen Neubesetzung der durch den Tod D. Gmelins vacant gewordenen Stelle in der Medizinischen Fakultät mit D. Storr auf der Solitude.
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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