Herrschaft Sümmern / Akten (Bestand)
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A 035
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.1. Kölnisches Westfalen (A) >> 1.1.1. Herzogtum Westfalen >> 1.1.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände >> Herrschaft Sümmern
[15. Jh.]-1802
Besitzverhältnisse, Jurisdiktion, abhängige Höfe, Steuern, Finanz- und Rechnungswesen, Archiv.
Bestandsgeschichte: Grundherrschaft und Gericht (heute Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis); im Besitz des Kölner Domkapitels. Als Pachtlehen durch die von Sümmern, von der Recke, von Westrem, später von den Familien von Dücker, Graf von Berlo und von Syberg verwaltet. Die domkapitularischen Urkunden und Akten über Sümmern bildeten ehemals Teile des Landesarchivs des Herzogtums Westfalen.
Form und Inhalt: Die Grundherrschaft und das Gericht Sümmern befanden sich schon im Besitz des Kölner Domkapitels, als der Ort 1204 erstmals genannt wurde. Die Verwaltung wurde von Adligen als Pachtlehen bis zum Ende des alten Reiches vorgenommen. Nach den von Sümmern, die bis in das 15. Jahrhundert als Inhaber des Hauses Sümmern genannt werden, folgten die von der Recke im 15. und 16. Jahrhundert, die von den von Westrem beerbt wurden. Diese hatten das Pfandlehen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts inne. Es folgten im Erbe Angehörige der Familien v. Dücker, Grafen von Berlo und von Syberg, die das Gut 1809 verkauften.
Die domkapitularischen Akten über Sümmern gelangten mit den übrigen Akten des kurkölnischen Westfalens in das Staatsarchiv Münster. Sie wurden zuletzt im Bestand Herzogtum Westfalen Landesarchiv VIII Nr. 28a als Nachtrag gelagert und verzeichnet (Findbuch A 301 II). Im Klosterbestand Drolshagen befanden sich fälschlicherweise die Urkunden (Findbuch A 324 I). Daraus wurde dann dieser kleine Splitterbestand domkapitularischer Provenienz gebildet.
Die beiden erhaltenen Gerichtsprotokolle befinden sich im Bestand Herzogtum Westfalen, Ämter und Gerichte (Findbuch A 311).
Es ist zu zitieren:
Herrschaft Sümmern - Urkunden Nr. ...
Herrschaft Sümmern - Akten Nr. ...
Münster, Oktober 1981
Sagebiel
Vorliegendes Findbuch A 307 "Herrschaft Sümmern - Urkunden und Akten“ wurde 2010 von Martina Schroers unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben. Unterzeichneter hat das Findbuch leicht überarbeitet.
Münster, den 20.09.2012 Dr. Thomas Reich
Bestandsgeschichte: Grundherrschaft und Gericht (heute Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis); im Besitz des Kölner Domkapitels. Als Pachtlehen durch die von Sümmern, von der Recke, von Westrem, später von den Familien von Dücker, Graf von Berlo und von Syberg verwaltet. Die domkapitularischen Urkunden und Akten über Sümmern bildeten ehemals Teile des Landesarchivs des Herzogtums Westfalen.
Form und Inhalt: Die Grundherrschaft und das Gericht Sümmern befanden sich schon im Besitz des Kölner Domkapitels, als der Ort 1204 erstmals genannt wurde. Die Verwaltung wurde von Adligen als Pachtlehen bis zum Ende des alten Reiches vorgenommen. Nach den von Sümmern, die bis in das 15. Jahrhundert als Inhaber des Hauses Sümmern genannt werden, folgten die von der Recke im 15. und 16. Jahrhundert, die von den von Westrem beerbt wurden. Diese hatten das Pfandlehen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts inne. Es folgten im Erbe Angehörige der Familien v. Dücker, Grafen von Berlo und von Syberg, die das Gut 1809 verkauften.
Die domkapitularischen Akten über Sümmern gelangten mit den übrigen Akten des kurkölnischen Westfalens in das Staatsarchiv Münster. Sie wurden zuletzt im Bestand Herzogtum Westfalen Landesarchiv VIII Nr. 28a als Nachtrag gelagert und verzeichnet (Findbuch A 301 II). Im Klosterbestand Drolshagen befanden sich fälschlicherweise die Urkunden (Findbuch A 324 I). Daraus wurde dann dieser kleine Splitterbestand domkapitularischer Provenienz gebildet.
Die beiden erhaltenen Gerichtsprotokolle befinden sich im Bestand Herzogtum Westfalen, Ämter und Gerichte (Findbuch A 311).
Es ist zu zitieren:
Herrschaft Sümmern - Urkunden Nr. ...
Herrschaft Sümmern - Akten Nr. ...
Münster, Oktober 1981
Sagebiel
Vorliegendes Findbuch A 307 "Herrschaft Sümmern - Urkunden und Akten“ wurde 2010 von Martina Schroers unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben. Unterzeichneter hat das Findbuch leicht überarbeitet.
Münster, den 20.09.2012 Dr. Thomas Reich
45 Akten.
Bestand
German
Götz Bettge (Hg.), Iserlohn-Lexikon, Iserlohn 1987; Franz-Joseph Spiekermann, Sümmern: ein Dorf, das ehemals ein Gebietsstaat war, Iserlohn-Sümmern 1995.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Herrschaft Sümmern (Tektonik)
- Herrschaft Sümmern / Akten (Bestand)