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Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Graf Reinhard von Leiningen, Herr zu Westerburg, auf der einen und der ...
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1479 März 8, Heidelberg
Abschrift (dt.)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg vff montag nach dem sontag Reminiscere anno domini millesimo quadringentesimo septuagesimo nono.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen Graf Reinhard von Leiningen, Herr zu Westerburg, auf der einen und der Gemeinde Bechtheim (Bechtheym) vertreten durch die Anwälte Schultheiß Graim Henn und Niclaus Posen auf der anderen Seite, bezüglich des durch den Tod des Grafen Hesso von Leinigen unklaren Ort der Lieferung von einem Fuder Weingeld mit Faß und das auf die von Bechtheim fallende Weingeld. Das Hofgericht urteilt, nach dem Verhör der Parteien, dass die Lieferung entweder nach Neuleiningen (Nuwenleyningen) erfolgen soll oder einem vergleichbar weit entfernten Ort, der ihnen von Graf Reinhard angezeigt werden soll.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: [Hofgericht, bestehend aus Richter und Räten:] (1) Richter Hans von Gemmingen-Guttenberg (Gemingenn zu Gutemberg) (2) Herr Jacob von Ryffenburg, Komthur des St. Johannsordenshauses zu Hambach (Heymbach) (3) Nikolaus von Ewißheim, Doktor, Rektor der Universität zu Heidelberg (4) Bernhard Frowis, Doktor (5) Ludwig von Sickingen (6) Wendel von Remchingen (7) Diether von Handschuhsheim (Hentschußheim) (8) Meister Peter Brechtel, Lizentiat (9) Meister Peter vom Stein von Bad Kreuznach (Crutzenach), Lizentiat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hofgerichtssiegel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Altleiningen (Alttenlyningen/ Alten lyningen) (LKr. Bad Dürckheim, Rheinland-Pfalz) (2) Bad Kreuznach (Crutzenach) (Rheinland-Pfalz) (3) Bechtheim (Bechtheym) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz (4) Hambach/ Heimbach (Bei Zeiskam, Lkr. Germersheim, Rheinland-Pfalz) (Heymbach) (5) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (6) Neuleiningen (Nuwenleiningen) (LKr. Bad Dürckheim, Rheinland-Pfalz) (7) Oppenheim (Lkr. Mainz-Bingen) (8) Worms (Wormß) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Leiningen, Herr zu Westerburg, Rheinhard von, Graf (3) † Leiningen, Hesso von, Graf (4) Henn, Graim, Schultheiß, Anwalt (5) Posen, Niclaus, Anwalt [Hofgericht: Richter und Räte:] (6) Gemmingen-Guttenberg (zu Gutemberg), Hans [der Reiche] von, Richter (7) Ryffenburg, Jakob von, Herr, Komthur des St. Johannsordenshauses zu Hambach (Heymbach), Rat (8) Ewißheim, Nikolaus von, Doktor, Rektor der Universität zu Heidelberg, Rat (9) Frowis, Bernhard, Doktor, Rat (10) Sickingen, Ludwig von, Rat (11) Remchingen, Wendel von, Rat (12) Handschusheim (Hentschußheim), Diether von, Rat (13) Brechtel, Peter, Meister, Lizenziat, Rat (14) Stein von Bad Kreuznach (Crutzenach), Peter vom, Meister, Lizenziat, Rat
Vergleich, Weinlieferung, Kellerei
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.