Auflassung von Zehntteilen in Wilsberg und Falkenhain an den Abt von Fulda durch Ritter Giso von Schrecksbach und deren Übertragung an Cappel
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Urk. 18, 10
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1223
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1200-1239
1223
Ausf. Perg. - Spitzov.Sg. Abt Konrads von Fulda anh. U.: CVNRAD DEI GRA FVLDENSIS ECCL ABBAS, Beschreibung .Küch: Siegel (wie Nr.5) S.279 Nr.3
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno incarnationis dominice 1223, indictione 11, regnante domino Friderico glorioso Romanorum imperatore
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Konrad von Fulda bekundet, daß Ritter Giso von Schrecksbach (Schrekisbach) ihm mitgeteilt habe, sein Großvater Ecilinus, ein Freier (libere conditionis homo), habe zu seinem Seelenheil einige Güter (quedam predia sua) in Wilsberg (Wildisberc) und Falkenhain (Falkenhagen) der Kirche Joh. bapt. zu Cappel (Capella) übertragen (contradidit) und den Zehnten dieser Güter in drei Teile geteilt, wovon er zwei für sich behalten (quarum duas suis usibus retinuit), den dritten aber der Kapelle in Hauptschwenda (Eizichiswinden), die zu seiner, des Abts, Pfarrei in Aula (Owilahe) (a) gehört, zugewiesen habe (delegavit). Da nun die zwei Teile jenes Zehnten vor sehr langer Zeit (ex multis retroactis temporibus) besagtem Giso erblich zugefallen waren (iuste et rationabiliter ad memoratum militem Gisonem essent hereditario iure devolute), läßt er sie dem Abt als Lehnsherren auf mit der Bitte, sie Cappel als Eigentum zu übergeben (in proprium conferre). Konrad stimmt diesem Wunsch zu und bestätigt die Schenkung.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super Wildesberg et Valkenhagen [übergeschr.:] de decima. (13./14.Jh.) Super Wildesberk et Falkenhain de decima ibidem. (15.Jh.) Fuldensis abbas. (Inventar 1527) xxx
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlach Dekan von Fulda, Winimar und Gottfried Circatores, Konrad Cellerar, Rupert Priester (presbiter) und Kantor, Folknand Hospitalar, Dietrich Operar, Herwig Lehrer (pedagogus), Christian Kämmerer, Ludwig magister oblationum und der ganze Fuldaer Konvent
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich Abt von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Engelbert Priester (presbiter)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Diakon
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Westerschel (Westirschel)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Helwig von Schönberg (Schoninberc)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf, Graf von Ziegenhain (Ziginhac)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigger, Graf von Weibach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlach Westerschel
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 56v; 58r; Abschrift im Güterregister des Abts Nikolaus Berg (1522), 93r-94r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Kuchenbecker, Johann Ph.: Analecta Hassiaca Coll.9 (1735) Nr.2 S.152 ff.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau: Wüste Ortschaften (wie Nr.1) S.125
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.124 f., 313
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.37, 70, 232
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Konrad von Fulda bekundet, daß Ritter Giso von Schrecksbach (Schrekisbach) ihm mitgeteilt habe, sein Großvater Ecilinus, ein Freier (libere conditionis homo), habe zu seinem Seelenheil einige Güter (quedam predia sua) in Wilsberg (Wildisberc) und Falkenhain (Falkenhagen) der Kirche Joh. bapt. zu Cappel (Capella) übertragen (contradidit) und den Zehnten dieser Güter in drei Teile geteilt, wovon er zwei für sich behalten (quarum duas suis usibus retinuit), den dritten aber der Kapelle in Hauptschwenda (Eizichiswinden), die zu seiner, des Abts, Pfarrei in Aula (Owilahe) (a) gehört, zugewiesen habe (delegavit). Da nun die zwei Teile jenes Zehnten vor sehr langer Zeit (ex multis retroactis temporibus) besagtem Giso erblich zugefallen waren (iuste et rationabiliter ad memoratum militem Gisonem essent hereditario iure devolute), läßt er sie dem Abt als Lehnsherren auf mit der Bitte, sie Cappel als Eigentum zu übergeben (in proprium conferre). Konrad stimmt diesem Wunsch zu und bestätigt die Schenkung.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super Wildesberg et Valkenhagen [übergeschr.:] de decima. (13./14.Jh.) Super Wildesberk et Falkenhain de decima ibidem. (15.Jh.) Fuldensis abbas. (Inventar 1527) xxx
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlach Dekan von Fulda, Winimar und Gottfried Circatores, Konrad Cellerar, Rupert Priester (presbiter) und Kantor, Folknand Hospitalar, Dietrich Operar, Herwig Lehrer (pedagogus), Christian Kämmerer, Ludwig magister oblationum und der ganze Fuldaer Konvent
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich Abt von Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Engelbert Priester (presbiter)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Diakon
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Westerschel (Westirschel)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Helwig von Schönberg (Schoninberc)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf, Graf von Ziegenhain (Ziginhac)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigger, Graf von Weibach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlach Westerschel
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 56v; 58r; Abschrift im Güterregister des Abts Nikolaus Berg (1522), 93r-94r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Kuchenbecker, Johann Ph.: Analecta Hassiaca Coll.9 (1735) Nr.2 S.152 ff.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau: Wüste Ortschaften (wie Nr.1) S.125
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.124 f., 313
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.37, 70, 232
(a) d.i. Oberaula
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ