Band 6 (10/1996-8/1997)
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A III 143 Flüchtlingsrat im Kreis Viersen
Flüchtlingsrat im Kreis Viersen
1996-1997
Inhalt: Abschiebeabkommen mit Rest-Jugoslawien (Oktober 1996); Zusammenfassung der Diskussionsveranstaltung „Europäische Asylpraxis - Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit unseren nieder¬ländischen Nachbarn“ (Oktober 1996); Protestversammlung der Kosovo-Albaner und ihrer Unterstützer (Oktober 1996); Polizeiliche Übergriffe gegen Assiongbo Akouete aus Kempen-Tönisberg (Oktober 1996); Offene Vorstandssitzungen (November 1996 u. Mai 1997); Wichtige Mitteilung zur aktuellen Situation algerischer Flüchtlinge in den Niederlanden (Dezember 1996); Maßnahmen und Verhalten von Polizeivollzugsbeamten in Tönisberg (Dezember 1996); Austritt von Regina Hanisch (Dezember 1996); Mitgliederversammlungen (Januar u. März 1997); Situation der kurdischen Flüchtlinge in NRW (Januar 1997); Jahresbericht 1996 (Januar 1997); Fünf Jahre Flüchtlingsarbeit im Kreis Viersen (Januar 1997); Aktuelle Informationen über Menschenrechtsverletzungen in Koso va (Februar 1997); Neues Asylbewerberleistungsgesetz (Juni 1997); Besuch der Flüchtlingsunterkunft Fitzplei (Juli 1997); Sitzung des Flüchtlingsrates im Kreis Viersen (August 1997); Vorbereitung der Diskussionsveranstaltung zur Woche des ausländischen Mitbürgers (September 1997)
Drucksachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ