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Brief von Wilhelm Nowy an Bogumił Šwjela
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Umfang: 71 Briefe und Postkarten, einige Abschriften, 222 Seiten
Archivale
Niedersorbisch; Obersorbisch; Deutsch
Objekteigenschaften: Handschrift
Inhaltsangabe: Organisationsangelegenheiten einer sorbischen Schüler- und Studentenvereinigung; sorbische Gesangsfeste; nationale Selbstfindungsprozesse; Studienalltag; sorbische schriftsprachliche Probleme und Bestrebungen; Berufseinstieg; Pfarrbesetzungsinterna; Hinweise auf sorbische Pfarrstellen; Pläne für eine Kirchenzeitung "Gwězda" (vor dem Krieg); pastorale und kirchliche Verunsicherungen nach Krieg und demokratischer Revolution; finanzielle Probleme; Schwelas Erkrankung und Vertretung durch Nowy ab September 1920; Wahl eines sorbischen Synodalausschusses (1927); Irritationen um den Bücherverein "Mašica Serbska" (1931/32).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Sorbisches Institut Bautzen; Nutzungsanfragen richten Sie bitte per E-Mail an: biblioteka-archiw@serbski-institut.de.