Die fürstliche Regierung in Landshut entscheidet in der Klage des Michael Planck von [Groß-] Thalham im Gericht Neumarkt, welcher ohne Genehmigung des Klosters als Grundherrn Bauholz geschlagen hatte, gegen das Kloster St. Veit, dass Planck das geplante Haus und den Brunnen errichten zu diesem Zweck auch weiters Holz fällen darf, jedoch künftig ohne Genehmigung kein Holz mehr schlagen soll;. S: Regierung Landshut
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Die fürstliche Regierung in Landshut entscheidet in der Klage des Michael Planck von [Groß-] Thalham im Gericht Neumarkt, welcher ohne Genehmigung des Klosters als Grundherrn Bauholz geschlagen hatte, gegen das Kloster St. Veit, dass Planck das geplante Haus und den Brunnen errichten zu diesem Zweck auch weiters Holz fällen darf, jedoch künftig ohne Genehmigung kein Holz mehr schlagen soll;. S: Regierung Landshut
Kloster St. Veit Urkunden, BayHStA, Kloster St. Veit Urkunden 234
st Veit Fasc. 44
Kloster St. Veit Urkunden
Kloster St. Veit Urkunden >> 1501-1600
1592 November 24
Kloster St. Veit Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S anhängend, beschädigt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1592
Monat: 11
Tag: 24
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1592
Monat: 11
Tag: 24
Neumarkt-Sankt Veit (Lkr. Mühldorf a.Inn), Kloster
Neumarkt-Sankt Veit (Lkr. Mühldorf a.Inn), Pfleggericht
Großthalham (Gde. Neumarkt-Sankt Veit, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell