Die Mühle zu Grebenstein [Stadt, Lkr. Kassel], gelegen unter dem Schloss, mit ihrem Nutzen und Gebrauch als Erblehen gegen Zahlung eines jährliche...
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Urk. 14, 13009
A I u, Thöner sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe T >> Ta-To >> Thöner
1827 August 21
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Mühle zu Grebenstein [Stadt, Lkr. Kassel], gelegen unter dem Schloss, mit ihrem Nutzen und Gebrauch als Erblehen gegen Zahlung eines jährlichen Zinses von einem Grundgulden, zehn Vierteln Korn, einer Gans, zwei Hühnern und 100 Eiern und - vom Schlaggang - 13 Albus. Die Mühle hatten ehemals Heinrich Moller, darauf Joachim und Hans Homberger, dann verschiedene andere, dann Johann Heinrich Gerth und seine Ehefrau Anna Katharina, geborene Möller, endlich Heinrich Gerth und dessen Schwester Anna Maria, verheiratete Jeppe, zuletzt auch noch deren Sohn Christian Jeppe als Erblehen innegehabt. Von Christian Jeppe wurde sie mit Zustimmung des Lehnsherrn an Cyriak Gerth verkauft; weil dieser aber die Kaufbedingungen nicht erfüllen konnte, ist sie von Gerichts wegen an den 1827 Belehnten verkauft worden. Es besteht die Verpflichtung, auf Anforderung mit einem Pferd im Amt Grebenstein zu dienen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stephan Thöner, Gerichtsaktuar zu Grebenstein, mit dem Grebensteiner Amtssiegel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stephan Thöner, Gerichtsaktuar zu Grebenstein, mit dem Grebensteiner Amtssiegel
Belehnte/r: Ludwig Thöner, Bürger zu Grebenstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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