Michael Widmann zu Rieden und dessen Ehefrau Barbara, Witwe des Hans Jüngling, verkaufen um sechs Gulden an Stättmeister und Rat [der Reichsstadt Schwäbisch Hall] sechs Heller jährlicher und ewiger Herrengülte aus ihrer allodialen Hälfte der Scheune in Rieden, an der Ludwig Schmidt die andere Hälfte gehört, und aus zwei ebendort gelegenen Gärtchen, zahlbar jeweils auf Martini. Die Verkäufer bedingen sich aus, dass genannte ihre Liegenschaften künftig feste Bestandteile ihres Erbgutes in Rieden sein sollen, das der Stadt Schwäbisch Hall gehört und sie, die Verkäufer, gegenwärtig bewirtschaften und auch künftig unbekümmert besitzen sollen, quittieren den Erhalt des Kaufpreises, versprechen stets pünktliche und vollständige Abgabenentrichtung, in künftigen [Todes-]Fällen ordentliche Aufgabe und Neubestand und übernehmen auch namens ihrer Erben die Gewährleistung des Geschäfts.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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