Ulrich vom Wyger, Sohn Heinz Wygers vom Wyger (=Weihers), und Ehefrau Anna, Tochter Hans Nüberlis von Wolfegg, bekennen, daß Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, ihnen auf Lebenszeit ein Gut in Wolfegg zum Dorf bei der Kirche verliehen hat. Sie werden es in gutem Zustand halten, persönlich in Baumanns Weise bewirtschaften, nicht schlaizen, verpfänden oder verkaufen. Jährlich an Martini bzw. den üblichen Zeiten entrichten sie als Zins und Hubgeld 1 Scheffel Hafer und 2 ß d Ravensburger Maßes und Währung sowie 1 Fasnachthenne. Bei Tod oder Verstoß gegen die Leihebedingungen fällt das Gut heim samt dem Haus, das die Aussteller darauf bauen dürfen.
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Ulrich vom Wyger, Sohn Heinz Wygers vom Wyger (=Weihers), und Ehefrau Anna, Tochter Hans Nüberlis von Wolfegg, bekennen, daß Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten, ihnen auf Lebenszeit ein Gut in Wolfegg zum Dorf bei der Kirche verliehen hat. Sie werden es in gutem Zustand halten, persönlich in Baumanns Weise bewirtschaften, nicht schlaizen, verpfänden oder verkaufen. Jährlich an Martini bzw. den üblichen Zeiten entrichten sie als Zins und Hubgeld 1 Scheffel Hafer und 2 ß d Ravensburger Maßes und Währung sowie 1 Fasnachthenne. Bei Tod oder Verstoß gegen die Leihebedingungen fällt das Gut heim samt dem Haus, das die Aussteller darauf bauen dürfen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 323
08938
B 522 II U 0235
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1451 März 1 (uff den ersten tag des Mertzen manot)
22,7 x 27,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament 2 Flecken
Aussteller: Ulrich vom Wiger ("Wyger"), Sohn Heinz Wygers vom Wyger (=Weihers), und Ehefrau Anna, Tochter Hans Nüberlis von Wolfegg
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Hans Krämpsch, Ammann von Wolfegg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Aussteller: Ulrich vom Wiger ("Wyger"), Sohn Heinz Wygers vom Wyger (=Weihers), und Ehefrau Anna, Tochter Hans Nüberlis von Wolfegg
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt zu Weingarten
Siegler: Hans Krämpsch, Ammann von Wolfegg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Krämpsch, Hans, Ammann
Nüberli, Anna
Nüberli, Hans
Wiger, Anna vom
Wiger, Heinz vom
Wiger, Ulrich vom
Wyger, Anna vom
Wyger, Heinz vom
Wyger, Ulrich vom
Ravensburg RV; Maß
Ravensburg RV; Währung
Weihers : Amtzell RV; Einwohner
Weihers : Bodnegg RV; Einwohner
Wolfegg RV; Ammann
Wolfegg RV; Einwohner
Wolfegg RV; Kirche
Wyger = Weihers : Amtzell oder Bodnegg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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