Jacob Herraut, Landrichter zu Mitterfels(1), gibt dem Kloster Winberge (Abt Albrecht) einen Gerichtsbrief von seinem Urteil an den Landrechten für Albrecht [III.], Pfalzgraf bei Rein, Herzog in Beiern und Graf zu Vohburgk(2), in dem er diesem Kloster das Recht auf Gütern im Dorf zu Keßnach(3) (Swaighoff und zwei Gütl) zuerkennt. Hainrich Gruber, Richter zu Winberge, hatte die Klage im Auftrag des Abtes wegen Beeinträchtigung des Besitzrechtes, besonders durch Andre von Gosserstorff(4), vorgebracht und dabei den rechtmäßigen Erwerb dieser Güter vom verstorbenen Jan Ramsperger durch Briefe nachgewiesen. Vorsprechen: Stephan Weinperger, Hanns Weilharter. Beisitzer: Lorencz Poschinger zu Sicklasperge(5), Michell Hellgruber, Wolffhart Herwolstorffer, Pfleger zu Stainberg(6), Eberhart Guster zum Höenstein(7), Andre Pullinger, Hans Erenpolt, Wirt zu Mitterfels(1), Hanns Puczner von Solach(8). S: Aussteller.