B Rep. 250-05 Ludwig Loewe GmbH (Bestand)
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B Rep. 250-05
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 6 Unternehmen der Wirtschaft >> B 6.2 Unternehmen der privaten Wirtschaft
1945 - 1983
Vorwort: B Rep. 250-05 Ludwig Loewe GmbH
1. Unternehmensgeschichte
Das 1869 von Ludwig Loewe als Nähmaschinenfabrik gegründete Unternehmen wurde noch vor Beginn des Ersten Weltkrieges einer der namhaftesten Hersteller von Werkzeugmaschinen und präzisionsgefertigter Einzelteile in Berlin. Zudem war es führend auf dem Gebiete der Normung und der Druckgießerei tätig. Nachdem die 1942 von der AEG übernommene Firma während des Zweiten Weltkrieges erhebliche Kriegsschäden aufzuweisen hatte, nahm sie bereits 1946 als Ludw. Loewe & Co. AG ihren Betrieb im Stammwerk in Moabit wieder auf. Mit ihrem Übergang an die bundeseigene Deutsche Industrieanlagen Berlin GmbH (DIAG), unter deren Dach auf Betreiben der Bundesregierung auch andere Berliner Maschinenbauunternehmen zusammengefasst werden sollten, schied die Firma aus dem AEG-Konzern aus und wandelte ihre Rechtsform in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Auf Grund wachsender wirtschaftlicher Probleme wurde die Ludwig Loewe GmbH 1983 liquidiert.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Ludwig Loewe GmbH wurden im Jahre 2002 aus Privatbesitz an das Landesarchiv Berlin als Schenkung abgegeben (Acc. 02/5783).
Im Rahmen der Verzeichnung des Bestandes wurden alle Papiere in säurearmes Material umgebettet. Sodann erfolgte die Erschließung mittels Augias 7.3 nach Bär’schem Prinzip.
Insgesamt umfasst der Bestand B Rep. 250-05 nunmehr 5 AE (0,15 lfm). Seine Laufzeit umfasst den Zeitraum von 1945 bis 1983.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, B Rep. 250-05 Ludwig Loewe GmbH, Nr. ...
3. Korrespondierender Bestand
A Rep. 250-01-18 Loewe Werkzeugmaschinen AG
Berlin, im Januar 2003
Michael Klein
1. Unternehmensgeschichte
Das 1869 von Ludwig Loewe als Nähmaschinenfabrik gegründete Unternehmen wurde noch vor Beginn des Ersten Weltkrieges einer der namhaftesten Hersteller von Werkzeugmaschinen und präzisionsgefertigter Einzelteile in Berlin. Zudem war es führend auf dem Gebiete der Normung und der Druckgießerei tätig. Nachdem die 1942 von der AEG übernommene Firma während des Zweiten Weltkrieges erhebliche Kriegsschäden aufzuweisen hatte, nahm sie bereits 1946 als Ludw. Loewe & Co. AG ihren Betrieb im Stammwerk in Moabit wieder auf. Mit ihrem Übergang an die bundeseigene Deutsche Industrieanlagen Berlin GmbH (DIAG), unter deren Dach auf Betreiben der Bundesregierung auch andere Berliner Maschinenbauunternehmen zusammengefasst werden sollten, schied die Firma aus dem AEG-Konzern aus und wandelte ihre Rechtsform in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Auf Grund wachsender wirtschaftlicher Probleme wurde die Ludwig Loewe GmbH 1983 liquidiert.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Ludwig Loewe GmbH wurden im Jahre 2002 aus Privatbesitz an das Landesarchiv Berlin als Schenkung abgegeben (Acc. 02/5783).
Im Rahmen der Verzeichnung des Bestandes wurden alle Papiere in säurearmes Material umgebettet. Sodann erfolgte die Erschließung mittels Augias 7.3 nach Bär’schem Prinzip.
Insgesamt umfasst der Bestand B Rep. 250-05 nunmehr 5 AE (0,15 lfm). Seine Laufzeit umfasst den Zeitraum von 1945 bis 1983.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, B Rep. 250-05 Ludwig Loewe GmbH, Nr. ...
3. Korrespondierender Bestand
A Rep. 250-01-18 Loewe Werkzeugmaschinen AG
Berlin, im Januar 2003
Michael Klein
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST