Friedrich Friesheimer, Richter in Stadtamhof, urteilt in seinem Gerichtsbrief für Propst Johannes von Rohr, dass Zinsschuldner des Hauses an der Regenbrücke in Stadtamhof ihr Gut nicht ohne Zustimmung des Stifts Rohr als Grundherrn verkaufen dürfen; ein Vorkaufsrecht des Stifts Rohr erkennt er nicht an. S = A
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Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 355
KU Rohr F 21
Kloster Rohr Urkunden
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1474 Juni 24
Hinweis: Enthält als Inserte die Urkunden von 1473 III 12 (= Nr. 345a) und von 1437 II 25 (= Nr. 214a)
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Hanfschnur angehängt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: (...) und hat sich ergangen an freitag vor sand Paulstag seiner bekerung als man tzalt nach Kristi unnsers herren gepurdt vierczehenn hundert und darnach in dem vier und sibennczigistem jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1474
Monat: 6
Tag: 24
Äußere Beschreibung: 29,4 x 19,6 cm, Libell, 7 Seiten, Schutzumschlag aus Papier
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: (...) und hat sich ergangen an freitag vor sand Paulstag seiner bekerung als man tzalt nach Kristi unnsers herren gepurdt vierczehenn hundert und darnach in dem vier und sibennczigistem jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1474
Monat: 6
Tag: 24
Äußere Beschreibung: 29,4 x 19,6 cm, Libell, 7 Seiten, Schutzumschlag aus Papier
Friesheimer: Friedrich, Richter von Stadtamhof
Peininger: Johannes, Propst zu Rohr
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg): Richter
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Pröpste \ Johannes Peininger
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg)
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ