Die Brüder Kunemund und Ludolf (Lutolf) gen. Surezich (Surezzege), bekennen, dass sie mit Einverständnis ihres Schwagers Hermann von Stutterheim (Stutirnheym) sowie ihrer Schwestern Sophia, Katharina und Alke dem Pfarrer und dem Deutschen Orden in der Altstadt Mühlhausen (Aldinstad zu Molhusen) für 107½ Pfund Mühlhäuser Pfennige (achtehalb und hundirt phund Molhuschir phenninge), die vollständig bezahlt sind, verschiedene Güter und Einkünfte in Forst (zu dem Vorste), Grabe (Graba), Dachrieden (Dacheridin), Weidensee (Wydense), an einen ungenannten Ort, in Wida (Wyda) und Tuttensode (Tutinsade){1} sowie das Recht, in die Ritterhardt (Rittir Hard) zu fahren, das Besthaupt vom vorgenannten Gut in Forst sowie das Kirchlehen in Forst verkauft haben. – Siegel Kunemunds und Lutolfs von Surezich sowie Hermanns von Stutterheim angekündigt; für Katharina, Sophia und Alke von Surezich Siegelkarenz zugunsten ihrer Brüder Kunemund und Ludolf angekündigt. – Johann und Fricze von Bimbach (Byenbach); Johann und Günther Schellevilz (Schelvilcz); Heinrich und Hermann Landschaden (Lantschadin); Dietmar Mühle (Mul). 1 [1.] In Forst zwei Pfund und drei Scherf Mühlhäuser Geldes, 13 Gänse oder ein Schilling Mühlhäuser Pfennige für die Gans (driczen gense io vor die gans zu gebene eynen schilling Molhuschir phenninge), dreizehn Fastnachtshühner, vier Michaelishühner und drei Malter Hafer jährlichen Zinses von 8½ Hufen; [2.] in Graba 4½ Schilling Mühlhäuser Pfennige, zwei Gänse oder neun Pfennig für die Gans, zwei Fastnachtshühner, zwei Michaelishühner und zwei Malter Hafer jährlichen Zinses von einer Hufe; [3.] in Dachrieden zwei Malter Roggen (kornis), zwei Malter Gerste, ein Viertel [Malter] Weizen (weys), 2½ Malter Hafer, vier Schilling Mühlhäuser Pfennige und ein Fastnachthuhn jährlichen Zinses; [4.] in Weidensee 7½ Schilling Mühlhäuser Pfennige jährlichen Zinses von einem Hof und einer halben Hufe; [5.] an einem ungenannten Ort eine halbe Vierdung Pfeffer jährlichen Zinses von einer halben Hufe; [6.] in Wida sechs Malter Hafer jährlichen Zinses von 3¾ Hufen; [7.] in Tuttensode ein Schilling Mühlhäuser Pfennige jährlichen Zinses.

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Sächsisches Staatsarchiv
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