Heinrich Friedpoldt, Osterreichischer Vogt, und Bürgermeister und Rat zu Aach bekunden einen Vergleich in der Streitsache zwischen Wolf von Klingenberg, Sohn des verstorbenen Hans Caspar von Klingenberg und der Szadt Aach. Es soll bei einer früheren getroffenen Vereinigung verbleiben; insbesondere soll eine Tür in Klingenbergs Haus, die durch die Stadtmauer gebrochen, ergänzt, alle verfallenen, noch nicht bezahlten Steuern und Allmendgelder sollen erlegt werden, der von Klingenberg die bürgerlichen Lasten tragen, dem Viehhirten für die Austreibung von Kühen und Schweinen seinen Lohn geben, dem Stadtknecht und Wächter Weihanchten einen Laib Brot und Wacht-Roggen verabreichen; er soll in Stockach bzw. Innsbruck Recht nehmen, in seinen Hause keinen Feind Osterreichs verbergen etc.
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Heinrich Friedpoldt, Osterreichischer Vogt, und Bürgermeister und Rat zu Aach bekunden einen Vergleich in der Streitsache zwischen Wolf von Klingenberg, Sohn des verstorbenen Hans Caspar von Klingenberg und der Szadt Aach. Es soll bei einer früheren getroffenen Vereinigung verbleiben; insbesondere soll eine Tür in Klingenbergs Haus, die durch die Stadtmauer gebrochen, ergänzt, alle verfallenen, noch nicht bezahlten Steuern und Allmendgelder sollen erlegt werden, der von Klingenberg die bürgerlichen Lasten tragen, dem Viehhirten für die Austreibung von Kühen und Schweinen seinen Lohn geben, dem Stadtknecht und Wächter Weihanchten einen Laib Brot und Wacht-Roggen verabreichen; er soll in Stockach bzw. Innsbruck Recht nehmen, in seinen Hause keinen Feind Osterreichs verbergen etc.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 8 Nr. 211
Conv. 8a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 8 Nellenburg
Nellenburg >> Spezialia >> Aach
1567 April 24 (Do n. Georg)
Urkunden
Ausstellungsort: Aach
Siegler: Klingenberg, Stadt Aach; Amtmann Damian Schmid zu Stockach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel von 2 vorhanden
Siegler: Klingenberg, Stadt Aach; Amtmann Damian Schmid zu Stockach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel von 2 vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:20 MESZ
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