Bauwesen im Ostpreußischen und Litthauischen Kammerdepartement. Etablierung eines besonderen Baudepartements bei den Kammern nach dem Reskript vom 6. Mai 1770, Band 3
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II. HA GD, Abt. 7, II Nr. 540
II. HA GD, Abt. 7 Ostpreußen und Litthauen
Ostpreußen und Litthauen >> 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 >> 02.010 Beaufsichtigung sowie Ausführung von Land- und Wasserbauten
1800 - 1805
Enthält u. a.:
- Projekt zur Erfassung des baulichen Zustandes sämtlicher Ämtervorwerksgebäude, Säumigkeit der ostpreußischen Landbaumeister mit Ausnahme des Johannsen bei Einreichung der Probearbeiten und Probeaufnahme des Amtes Kalthoff durch Kondukteur Hennig 25. Februar 1800 (Blatt 14 ff.), Kosten für Anfertigung und Verbreitung der Hilfsmittel, Juni - Juli 1800 (Blatt 50-Blatt 54), August - September 1800 (Blatt 70 - Blatt 77), Vereinfachung der Erfassungsgrundlagen insbesondere durch Verzicht auf Aufrisszeichnungen, Dezember 1800 - Mai 1801 (Blatt 79 - Blatt 83, Blatt 87 - Blatt 90), einschließlich Gutachten Eytelweins und Gillys mit vereinfachten Erfassungsgrundlagen (Generalplan, Grundriss mit Profillinien der inneren Einteilung), 24. Januar 1801 (Blatt 87 ff.)
- vereinfachte Aufnahme des Vorwerks Wtelnow, Amt Coronowo als Muster durch Eleven Paulinus unter Anleitung Gillys, benötigte Kopienanzahl und deren Verteilung, Februar - März 1802 (Blatt 101 - Blatt 112), Honorar für die Baueleven Paulinus, Mencelius, Schelle für Aufnahme Wtelnow und Anfertigung der Kopien bzw. Anpassung der Probezeichnungen, März 1802 - April 1804 (Blatt 112, Blatt 115, Blatt 133, Blatt 140 f., Blatt 152 - Blatt 159), Normsetzung für Ämteraufnahme nach dem Wtelnow-Muster in Ost-und Westpreußen und in Litthauen, Juli - September 1802 (Blatt 118 - Blatt 122, 128 f.), Einsatz der Eleven der Landbaumeister bei der Ämteraufnahme auf Diätenbasis, Dezember 1802 - April 1803 (Blatt 133 - Blatt 136, Blatt 142 - Blatt 146)
- bessere Verwaltung des Ämterbauwesens durch Umsetzung der Bestimmungen des Reskripts vom 6. Dezember 1799 (vgl. Nr. 539 Blatt 215 - Blatt 236) auf litthauische Verhältnisse v. a. hinsichtlich der Pflichten der Generalpächter, Auszahlung von Bauprozentgeldern für Unterhaltung der Steindächer März, Juni 1800 (Blatt 19 - Blatt 24, Blatt 38), von den Generalpächtern nach Ablösung der Bauprozentgelder zu übernehmende kleine Reparaturen 8.4.1800 (Blatt 57-64), strittige Zuordnung der Arbeiten an Schwellen, Balken und Sparren, Sepember 1800, Januar - Februar 1802 (Blatt 66 - Blatt 69, 86 f.), strittige Auslegung von Pachtkontraktsbestimmungen zur Erledigung von Flickbauten durch Pächter, v. a. im Amt Soldau Februar - September 1805 (Blatt 173 - Blatt 178, Blatt 184 -Blatt 190, Blatt 193 - Blatt 198) einschließlich Gutachten Bersons, 30. Juni1805 (Blatt 185 f.)
- jährliche Meldung des Bau- und Reparaturbedarfs durch die Amtsbeamten zum 31. Januar, 29. April 1800 (Blatt 31)
- massive Bauweise bei Neuerrichtung von Krippen und Schwellen, 19. April 1799 (Blatt 47 - Blatt 49)
- Verbreitung der Bohlendachbauweise nach Gilly (Blatt 91) nur bei hinreichenden handwerklichen Kenntnissen (Blatt 130), 1. November 1802
- Durchführung der Vergabeverfahren für Bauentreprisesachen durch das Justizamt statt durch Domänenbeamten, März - Mai 1801 (Blatt 84 - Blatt 86)
- Verbot der Lieferung von Baumaterialien durch Baubediente, (31. Januar 1805, Blatt 172).
- Projekt zur Erfassung des baulichen Zustandes sämtlicher Ämtervorwerksgebäude, Säumigkeit der ostpreußischen Landbaumeister mit Ausnahme des Johannsen bei Einreichung der Probearbeiten und Probeaufnahme des Amtes Kalthoff durch Kondukteur Hennig 25. Februar 1800 (Blatt 14 ff.), Kosten für Anfertigung und Verbreitung der Hilfsmittel, Juni - Juli 1800 (Blatt 50-Blatt 54), August - September 1800 (Blatt 70 - Blatt 77), Vereinfachung der Erfassungsgrundlagen insbesondere durch Verzicht auf Aufrisszeichnungen, Dezember 1800 - Mai 1801 (Blatt 79 - Blatt 83, Blatt 87 - Blatt 90), einschließlich Gutachten Eytelweins und Gillys mit vereinfachten Erfassungsgrundlagen (Generalplan, Grundriss mit Profillinien der inneren Einteilung), 24. Januar 1801 (Blatt 87 ff.)
- vereinfachte Aufnahme des Vorwerks Wtelnow, Amt Coronowo als Muster durch Eleven Paulinus unter Anleitung Gillys, benötigte Kopienanzahl und deren Verteilung, Februar - März 1802 (Blatt 101 - Blatt 112), Honorar für die Baueleven Paulinus, Mencelius, Schelle für Aufnahme Wtelnow und Anfertigung der Kopien bzw. Anpassung der Probezeichnungen, März 1802 - April 1804 (Blatt 112, Blatt 115, Blatt 133, Blatt 140 f., Blatt 152 - Blatt 159), Normsetzung für Ämteraufnahme nach dem Wtelnow-Muster in Ost-und Westpreußen und in Litthauen, Juli - September 1802 (Blatt 118 - Blatt 122, 128 f.), Einsatz der Eleven der Landbaumeister bei der Ämteraufnahme auf Diätenbasis, Dezember 1802 - April 1803 (Blatt 133 - Blatt 136, Blatt 142 - Blatt 146)
- bessere Verwaltung des Ämterbauwesens durch Umsetzung der Bestimmungen des Reskripts vom 6. Dezember 1799 (vgl. Nr. 539 Blatt 215 - Blatt 236) auf litthauische Verhältnisse v. a. hinsichtlich der Pflichten der Generalpächter, Auszahlung von Bauprozentgeldern für Unterhaltung der Steindächer März, Juni 1800 (Blatt 19 - Blatt 24, Blatt 38), von den Generalpächtern nach Ablösung der Bauprozentgelder zu übernehmende kleine Reparaturen 8.4.1800 (Blatt 57-64), strittige Zuordnung der Arbeiten an Schwellen, Balken und Sparren, Sepember 1800, Januar - Februar 1802 (Blatt 66 - Blatt 69, 86 f.), strittige Auslegung von Pachtkontraktsbestimmungen zur Erledigung von Flickbauten durch Pächter, v. a. im Amt Soldau Februar - September 1805 (Blatt 173 - Blatt 178, Blatt 184 -Blatt 190, Blatt 193 - Blatt 198) einschließlich Gutachten Bersons, 30. Juni1805 (Blatt 185 f.)
- jährliche Meldung des Bau- und Reparaturbedarfs durch die Amtsbeamten zum 31. Januar, 29. April 1800 (Blatt 31)
- massive Bauweise bei Neuerrichtung von Krippen und Schwellen, 19. April 1799 (Blatt 47 - Blatt 49)
- Verbreitung der Bohlendachbauweise nach Gilly (Blatt 91) nur bei hinreichenden handwerklichen Kenntnissen (Blatt 130), 1. November 1802
- Durchführung der Vergabeverfahren für Bauentreprisesachen durch das Justizamt statt durch Domänenbeamten, März - Mai 1801 (Blatt 84 - Blatt 86)
- Verbot der Lieferung von Baumaterialien durch Baubediente, (31. Januar 1805, Blatt 172).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Generaldirektorium (Tektonik)
- Territorialdepartements (in Anlehnung an die Behörden-Einteilung von 1804) (Tektonik)
- Ostpreußisches, Litthauisches und Westpreußisches; Südpreußisches; Neuostpreußisches Departement (Tektonik)
- Ostpreußen und Litthauen (Bestand)
- 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 (Gliederung)
- 02.010 Beaufsichtigung sowie Ausführung von Land- und Wasserbauten (Gliederung)