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Korrespondenz des Feldmarschalls und pommerschen
Generalgouverneurs Otto Wilhelm Graf von Königsmarck mit der
Regierung
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Enthält: Korrespondenz vom Januar bis Oktober 1680 in folgenden Angelegenheiten: Einrichtung des Militäretats; Einquartierung und Verpflegung der neu geworbenen Soldaten des Oberst Joachim von Sidow (mit Anlagen: Auszüge aus königlichen Schreiben an Königsmarck vom Februar/März 1680); Ratifikationen des Celler Rezesses; Beeinträchtigung der Fischerei auf der Aller bei der Stadt Verden durch Lüneburg; Bereitstellung von Schiffen zum Transport der schwedischen und finnischen Nationaltruppen (mit Anlage: Bewilligungen der Stadt Lübeck, des Herzogs Julius Franz von Sachsen-Lauenburg und des Herzogs Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf vom April/Mai 1680 zum Durchzug der Truppen); Abdankung der dänischen Soldaten; Abtragung eines von Königsmarck im Januar 1680 getanen Vorschusses für den Etat, auch weitere Vorschüsse Königsmarcks; Verpflegung der von Pommern gekommenen Artillerie-Offiziere (mit Verzeichnis); Übertragung der Oberkommandantschaft in Bremen-Verden auf den Generalmajor Bernd Christian von Wangelin (mit Anlage: Königliches Schreiben an Königsmarck vom März 1680); Bezahlung der rückständigen französischen Gelder und Evakuierung der Stadt Buxtehude mit umliegendem Distrikt
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.