Jakob Hirßman, B. zu Schorndorf, erneuert seinen früheren U.-Eid, nachdem Herzog Christof von Württemberg auf seine Bitte seine U.-Verschreibung vom 30. Juli 1545 kassieren und die Bürgschaftsverpflichtung über 10 000 fl aufheben ließ. 9 Beilagen: 1. Supplikation des Jakob Hirßman, um Kassierung seiner Verschreibung 1 Bl. Pap., Ausf., vom 10. März 1551 (lfd. Nr. 9a); 2. Bittschrift von Jörg Volz, Keller zu Schorndorf, Bm., Gericht und Rat zu Schorndorf an den Herzog, der Supplikation des J. H. stattzugeben, Ausf., 1 Bl. Pap., 10. März 1551 (lfd. Nr. 9b); 3. Anweisung der fürstlichen Kanzlei (subscr. Balthasar von Gültlingen und Kanzler Feßler) an den fürstlichen Registrator Mag. Sebastian Ebinger, die U.-Verschreibung des J. H. (von 1545) an Hofmeister, Kanzler und Räte auszuhändigen, Ausf., 1 Bl. Pap., 1 Pap. S., dat. Vom 6. April 1551, praes. 7. April 1551, (lfd. Nr. 10); 4. Konzept der neuen o.a. Verschreibung, 1 Bl. Pap., o. D., (lfd. Nr. 10b); 5. Supplikation J. H.'s an die fürstliche Kanzlei, seine Beschwerde vorbringen zu dürfen, mit Dorsalvermerken über ein zustimmendes Gutachten der herzoglichen Räte und der Zustimmung des Herzogs, Ausf., 1 Bl. Pap., praes. 3. Juni 1554 (lfd. Nr. 11); 6. Supplikation J. H.'s an die fürstliche Kanzlei, um Vergütung für die ihm nach seiner Meinung zu Unrecht auferlegten frühere Geldstrafe von 3000 fl, Ausf., 1 Bl. Pap., mit Pap. Kls. Des A., praes. 18. Juni 1554 (lfd. Nr. 12a); 7. Der Räte Bericht und Bedenken auf J. H.'s Supplikation, Konz., 1 Bl. Pap., dat 18. Juni 1554 (lfd. Nr. 12b); 8. Ferneres Bedenken der Räte (subscr. Balthasar von Gültlingen, Johann Knoder D.) wegen der Anforderung des J. H.'s, mit eigenhändigem Dorsalvermerk des Herzogs, Ausf., 1 Bl. Pap., vom 20. Juni 1554 (lfd. 13); 9. Eingabe J. H.'s betreffend die Beweisführung, dass er 1545 aus Befehl des Schorndorfer Gerichts in die Städte Kirchheim, Tübingen und Stuttgart auf Erkundigung geschickt worden sei, Ausf., 1 Bl. Pap., praes. 14. Sept. 1554 (lfd. Nr. 14), mit Dorsalnotizen von der Hand des Herzogs, betreffend die nochmalige Erwägung der Sache durch die 5 Räte, ferner der Kanzlei über die Nachricht an H. vom 14. Sept. 1554, wegen der nochmaligen Beratung seines Anliegens und über die Nachricht vom 21. Dez. 1554 an H., dass es der Herzog bei dem Nachlaß der Bürgschaft von 10 000 fl bewenden lasse.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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